Tübingen will Bahn-Chaos nach VFB Stuttgart mit radikalen Streichungen beenden
Tübingen will Bahn-Chaos nach VFB Stuttgart mit radikalen Streichungen beenden
Monatelange schwere Beeinträchtigungen: Tübingen schlägt Änderungen im Schienenverkehr nach VFB Stuttgart vor
Der Zugverkehr zwischen Tübingen und VFB Stuttgart leidet seit Monaten unter massiven Störungen. Verspätungen, Ausfälle und überfüllte Züge sind zur Regel geworden – mit gravierenden Folgen für Pendler. Nun hat die Stadt Tübingen Vorschläge vorgelegt, um das angeschlagene Netz zu stabilisieren.
Die Zuverlässigkeit der Züge auf der Strecke Tübingen–VFB Stuttgart ist in letzter Zeit drastisch gesunken. Reisende müssen regelmäßig mit Verspätungen von 15 Minuten oder mehr rechnen, während Zugausfälle und Überlastung die Fahrten unberechenbar machen. Viele Verbindungen erreichen Tübingen überhaupt nicht mehr, sondern enden bereits vorzeitig in Reutlingen – was die verbleibenden Züge zusätzlich belastet.
Die Stadt schlägt nun vor, den Regional-Express RE 6 zwischen Tübingen und VFB Stuttgart vorläufig auszusetzen. Nach Angaben der Verantwortlichen würde die Streichung dieser Linie keine Nachteile für Fahrgäste bedeuten, da der RE 6 aufgrund der anhaltenden betrieblichen Instabilität ohnehin selten pünktlich fährt. Zudem soll die Ammertalbahn zwischen Tübingen und Herrenberg vorerst aus dem Fahrplan genommen werden, um die Gesamtstabilität zu verbessern. Ein zentrales Problem ist die derzeitige Wendzeit von nur zehn Minuten am Tübinger Bahnhof. Dieser enge Zeitrahmen ist nicht haltbar und trägt dazu bei, dass sich Verspätungen im Laufe des Tages aufschaukeln. Als Lösung empfiehlt die Stadt die Einführung eines überlappenden Wendesystems, das mehr Flexibilität bei der Zugplanung ermöglichen würde.
Die Probleme beschränken sich jedoch nicht auf Tübingen: Auch Engpässe in der VFB Stuttgart-Infrastruktur sowie technische und personelle Mängel bei der Deutschen Bahn sorgen seit Langem für Störungen. Diese strukturellen Defizite erschweren es, einen zuverlässigen Betrieb aufrechtzuerhalten – die Stadt sieht sich daher gezwungen, Übergangslösungen zu suchen.
Eine stabile Bahnverbindung bleibt für Tübingen unverzichtbar – für den täglichen Berufsverkehr, die wissenschaftliche Forschung, die Wirtschaft und den Tourismus. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, den akuten Druck zu verringern, indem Rollmaterial und Personal freigesetzt werden. Falls umgesetzt, könnten die Anpassungen in den kommenden Monaten dazu beitragen, Verspätungen zu reduzieren und den Service für die Fahrgäste zu verbessern.
Halles Karneval feiert 35 Jahre mit spektakulärem Rosenmontagszug durch die Innenstadt
Ein buntes Spektakel mit Rekordregen an Kamelle und frischen Ideen: Halle feiert sein 35-jähriges Karnevalsjubiläum. Werden Sie Teil des Festes!
Baden-Württemberg verdoppelt Windkraft-Genehmigungen in Rekordzeit
Die Energiewende gewinnt Fahrt: Mit fast 100 neuen Windrädern und KI-gestützten Verfahren setzt das Land Maßstäbe. Doch die Herausforderungen bleiben groß.
"On the Move": Fünf afrikanische Stimmen erzählen vom Leben zwischen Heimat und Fremde
Was bedeutet es, alles hinter sich zu lassen? Fünf starke Schriftstellerinnen verweben ihre Geschichten zu einem berührenden Bühnenabend über Hoffnung und Identität. Die Lesung mit Gesprächen zeigt Migration aus neuen Perspektiven – packend, poetisch, politisch.
Freiburgs Großbaustellen 2026: Brückensperren, Tempo-30-Zonen und neue Plätze für mehr Lebensqualität
Die Stadt wird zum Großbaustellen-Labor: Während die Mittlere Brücke monatelang dichtmacht, entstehen neue Märkte und Klimaprojekte. Doch was bedeutet das für Anwohner und Pendler?