07 May 2026, 16:21

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert 1.000-Euro-Bonus als "Wahlgeschenk"

Plakat mit fettem schwarzen Text auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Steuern für Wohlhabende und Großunternehmen weiter senkt." zeigt.

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert 1.000-Euro-Bonus als "Wahlgeschenk"

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu Steuerpolitik und Arbeitskosten geäußert. Sie kritisierte den neuen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro der Regierung als politisches Manöver, das unrealistische Erwartungen wecke. Gleichzeitig zeigte sie sich offen für einen höheren Spitzensteuersatz – vorausgesetzt, dieser werde durch andere Entlastungsmaßnahmen ausgeglichen.

Grupps Äußerungen folgen auf die Regierungserklärung, wonach Arbeitnehmern eine einmalige, steuerfreie Zahlung von 1.000 Euro gewährt werden soll. Sie bezeichnete den Bonus als „Geschenk“, das eher auf Stimmenfang als auf die Bewältigung langfristiger wirtschaftlicher Herausforderungen ziele. Ihr Unternehmen Trigema hat noch nicht entschieden, ob es die Prämie an seine Mitarbeiter auszahlen wird.

Zudem warnte sie vor der wachsenden Belastung durch Lohnnebenkosten, die sie als potenzielle Gefahr für Unternehmen beschrieb. Dennoch räumte sie ein, dass eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes vertretbar sein könnte. Allerdings bestehe sie darauf, dass jede Anhebung durch gegensteuernde Maßnahmen begleitet werden müsse, um die Last für Arbeitgeber und Gutverdiener zu verringern.

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Ihre Haltung spiegelt einen vorsichtigen Umgang mit der Finanzpolitik wider. Zwar befürwortet sie gezielte Entlastungen, bleibt aber skeptisch gegenüber kurzfristigen Lösungen wie dem Bonusprogramm.

Grupps Position unterstreicht die Spannung zwischen sofortigen finanziellen Anreizen und langfristiger wirtschaftlicher Stabilität. Der 1.000-Euro-Bonus bleibt für Arbeitgeber freiwillig – Unternehmen wie Trigema müssen nun abwägen, ob sie die Kosten tragen. Ihre bedingte Unterstützung für einen höheren Spitzensteuersatz deutet darauf hin, dass sie ausgewogene Reformen gegenüber schnellen Lösungen bevorzugt.

Quelle