Tarifstreit im Nahverkehr Baden-Württembergs bleibt ohne Lösung – ver.di plant nächste Schritte
Tarifstreit im Nahverkehr Baden-Württembergs bleibt ohne Lösung – ver.di plant nächste Schritte
Die erste Runde der Tarifverhandlungen für Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor, sodass rund 6.700 Mitarbeiter in sieben Unternehmen – darunter auch in Freiburg – weiter in der Ungewissheit bleiben. Die Gewerkschaft ver.di will nun mit ihrer Verhandlungsführung über das weitere Vorgehen beraten.
Unter der Leitung von ver.di-Verhandlungsführer Jan Bleckert wurden höhere Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Überstundenarbeit gefordert. Zudem setzte sich die Gewerkschaft für bessere Eingruppierungszulagen und eine fairere Vergütung von Mehrarbeit ein. Laut ver.di leisten viele Beschäftigte hohe Arbeitsbelastungen, wobei Überstunden oft schlechter bezahlt werden als der reguläre Stundenlohn.
Die Arbeitgeberseite begründete die ausbleibende Offerte mit der angespannten Haushaltslage der Kommunen. Trotz der festgefahrenen Verhandlungen einigten sich beide Seiten darauf, Anfang Februar zu weiteren Gesprächen zusammenzukommen.
Die Verhandlungen sind Teil umfassender Tarifrunden, die fast 150 lokale Verkehrsbetriebe in ganz Deutschland betreffen. Ähnliche Lohnkonflikte spielen sich derzeit in allen Bundesländern ab und spiegeln die branchenweiten Spannungen wider.
Da kein Angebot vorliegt, wird ver.di nun ihre Tarifkommission konsultieren, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Anfang Februar angesetzt. Das Ergebnis wird Tausende Beschäftigte im Nahverkehr Baden-Württembergs und darüber hinaus betreffen.
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