Stuttgart zeigt Vielfalt: Tausende bei Kundgebungen für Demokratie und Solidarität

Admin User
2 Min.
Menschen protestieren auf einer Straße und halten Plakate, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und dem Himmel im Hintergrund.Admin User

Stuttgart zeigt Vielfalt: Tausende bei Kundgebungen für Demokratie und Solidarität

Stuttgart erlebte am Samstag, dem 14. Oktober 2023, mehrere Kundgebungen in der Innenstadt

Die Polizei beobachtete die Veranstaltungen genau und sorgte dafür, dass sie ohne größere Störungen verliefen. Bis zum Abend hatten sich alle Versammlungen gegen 19:20 Uhr friedlich aufgelöst.

Die größte geplante Demonstration war die Kundgebung "Gemeinsam gegen Rechts – Für eine starke Demokratie" auf dem Schlossplatz. Organisiert vom "Stuttgarter Demo-Bündnis" (Stuttgarter Bündnis für Demokratie) versammelte sie über 100 Gruppen, darunter Gewerkschaften wie ver.di und der DGB, politische Parteien wie SPD, Grüne und Die Linke sowie Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International.

Gleichzeitig fand im Oberen Schlossgarten eine Solidaritätskundgebung für Israel statt. Unterdessen begann am Marktplatz eine Versammlung gegen Menschenhandel, die später durch die Innenstadt zog. Eine weitere Kundgebung mit Fokus auf den Iran fand am Rotebühlplatz statt. Gegen Nachmittag, um etwa 16:55 Uhr, bildete sich spontan eine pro-palästinensische Demonstration auf dem Schlossplatz. Die Behörden hatten dieser Gruppe einen festen Versammlungsbereich zugewiesen und Auflagen erteilt, die von den Teilnehmenden eingehalten wurden. Die Polizei war den ganzen Tag über präsent und überwachte die verschiedenen Veranstaltungen an den unterschiedlichen Orten.

Die Kundgebungen deckten ein breites Spektrum politischer und gesellschaftlicher Themen ab – von antirassistischem Engagement bis hin zu internationaler Solidarität. Alle Veranstaltungen endeten ohne größere Zwischenfälle; die Polizei bestätigte, dass es bis zur Auflösung der letzten Versammlung keine nennenswerten Störungen gegeben hatte.