Riesbahn-Chaos: Warum Pendler und Unternehmen die Geduld mit der DB verlieren

Politiker fordern Ende des Chaos auf der Ries-Bahn - Riesbahn-Chaos: Warum Pendler und Unternehmen die Geduld mit der DB verlieren
Pendler, Studierende und Unternehmen entlang der Riesbahn leiden seit Monaten unter Verspätungen und Zugausfällen. Die wiederholten Störungen haben das Vertrauen in den Schienenverkehr in der gesamten Region erschüttert – nun fordern lokale Politiker von der Deutschen Bahn (DB) konkrete Maßnahmen.
Die Probleme auf der Riesbahn, einer wichtigen Verbindung zwischen Aalen, Nördlingen und Donauwörth, ziehen sich bereits seit Jahren hin. Defekte Signalanlagen, unebene Gleise und unbesetzte Stellwerke führen immer wieder zu Ausfällen. Die Bürgermeister von Nördlingen und Aalen wandten sich kürzlich in einem Schreiben an DB-Vorstandschefin Evelyn Palla und wiesen auf die anhaltenden Schwierigkeiten sowie deren Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr hin.
Arverio, das Unternehmen, das den Zugbetrieb auf der Strecke durchführt, unterstützte die Kritik und nannte sie "vollkommen berechtigt". Man machte die unzuverlässige Infrastruktur der DB für das anhaltende Chaos verantwortlich. Auch lokale Politiker aus Bayern und Baden-Württemberg äußerten sich frustriert und betonten, dass große Arbeitgeber in der Region auf verlässliche Bahnverbindungen angewiesen seien. Die DB reagierte mit dem Verweis auf Verbesserungen: So solle die personelle Besetzung der Stellwerke stabilisiert werden, um personalbedingte Verspätungen zu reduzieren. Zudem modernisiere das Unternehmen Gleise, Weichen und weitere Infrastruktur im bayerischen Netz – einschließlich der Riesbahn. Kritiker halten diese Maßnahmen jedoch für noch nicht ausreichend, um den Fahrgästen spürbar zuverlässigere Verbindungen zu bieten.
Die anhaltenden Pannen auf der Riesbahn lassen Pendler und Unternehmen mit unberechenbaren Verkehrsleistungen zurück. Während die DB auf Modernisierungsbemühungen und Personalreformen verweist, bestehen lokale Verantwortliche darauf, dass die Störungen endlich ein Ende finden müssen, um das Vertrauen in den Schienenverkehr wiederherzustellen.

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