24 March 2026, 12:08

Rhein-Neckar Löwen in der Krise: Gensheimers Abschied droht nach internen Turbulenzen

Eine Gruppe von Männern, die Handball auf einem Feld während des Futsal-Weltmeisterschafts-2019-Spiels zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain spielen, mit Zuschauern im Hintergrund.

Rhein-Neckar Löwen in der Krise: Gensheimers Abschied droht nach internen Turbulenzen

Rhein-Neckar Löwen durchlebt trotz jüngerer Erfolge eine turbulente Phase. Der Verein liegt nach 25 Spieltagen nur auf Platz sieben der Handball-Bundesliga – weit unter den gewohnten Leistungen. Abseits des Spielfelds sorgen Führungswechsel und interne Spannungen für zusätzliche Unruhe.

Die Schwierigkeiten kommen nach einer starken Phase unter Uwe Gensheimer, der im Sommer 2024 die Position des Sportdirektors übernahm. Unter seiner Führung verbesserte sich die Mannschaft von Platz sechs auf Rang drei in der Saison 2024/25. Doch nun steht seine Zukunft beim Verein infrage: Medienberichten zufolge könnte er bereits im kommenden Sommer gehen.

Gensheimers möglicher Abschied folgt auf eine Zeit mit Fortschritten und Rückschlägen. Unter seiner Ägide steigerte sich Löwen deutlich, belegte in der Vorsaison Platz drei und führt die Liga Stand März 2026 sogar an. Prägend für diese Wende waren unter anderem Siege gegen THW Kiel und SC Magdeburg.

Doch die Spannungen zwischen Gensheimer, Cheftrainer Maik Machulla und Geschäftsführer Holger Bachert haben zugenommen. Zudem wurde dem Verein wegen eines Verwaltungsfehlers im Spiel gegen TBV Lemgo ein Punktabzug auferlegt, was die Tabellensituation weiter verschlechterte.

Falls Gensheimer den Verein verlässt, soll mit Patrick Groetzki ein weiterer Löwen-Legende bereits im Sommer eine Führungsrolle übernehmen. Dies wäre ein weiterer Wechsel in einer ohnehin schon von Herausforderungen geprägten Saison.

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Der Club steht nun vor einer entscheidenden Phase. Ein möglicher Wechsel in der Führungsebene könnte die Zukunft Löwen neu prägen. Gleichzeitig bleibt die aktuelle Tabellensituation ein Grund zur Sorge – das Team muss sowohl sportlich als auch organisatorisch wieder Stabilität finden.

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