21 March 2026, 22:06

Ramadan-Fest in Stuttgart endet mit Verkehrs-Chaos und Münchner Lichtgruß

Animierter Halbmond mit einer Moschee-Silhouette im Hintergrund und dem Text "Ramadan Kareem" darauf.

Ramadan-Fest in Stuttgart endet mit Verkehrs-Chaos und Münchner Lichtgruß

Rund 3.000 Muslime versammelten sich am Montag in Stuttgart, um mit einem großen Gebet das Ende des Ramadan zu feiern. Die Feierlichkeiten führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtteil Bad Cannstatt, sodass die Polizei eingreifen musste. Unterdessen erstrahlte in München das Alte Rathaus mit der Aufschrift "Happy Eid" in 13 Sprachen – Teil einer städtischen Initiative zur Förderung von Vielfalt und Zusammenhalt.

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Die Gebetsveranstaltung in Stuttgart begann zwar friedlich, sorgte jedoch während der Hauptverkehrszeit für massive Störungen. Da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Scharen eintrafen, kam es zu Staus und zeitweisen Straßensperrungen. Die Polizei, die von der kurzfristigen Ankündigung überrascht worden war, musste Verstärkung anfordern, um die Lage zu bewältigen.

Der Gottesdienst dauerte etwa eine Stunde. Als die Gläubigen die Veranstaltung jedoch gleichzeitig verließen, kam es erneut zu Verkehrsproblemen, sodass die Beamten ein zweites Mal eingreifen mussten. Unklar blieb, ob die Organisatoren die Versammlung offiziell angemeldet hatten.

In München ging die Lichtinstallation auf einen Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2024 zurück, der sich gegen antimuslimischen Rassismus richtete. Die Fassade des Alten Rathauses leuchtete mit Eid-Grüßen in verschiedenen Sprachen – ein Zeichen der Offenheit. Auch Dominik Krause, Stellvertretender Bürgermeister der Stuttgarter Grünen, richtete sich mit den Worten "Eid Mubarak" an alle Feiernden.

Während die Veranstaltung in Stuttgart die Herausforderungen spontaner Großveranstaltungen in dicht besiedelten Stadtgebieten verdeutlichte, stand die Beleuchtung in München für die wachsenden Bemühungen, muslimische Gemeinschaften im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen. Offizielle Aufzeichnungen, wie viele deutsche Städte in den letzten Jahren ähnliche öffentliche Eid-Feiern veranstaltet haben, liegen nicht vor.

Quelle