Protestmarsch endet in gewaltsamen Ausschreitungen mit 64 Festnahmen
Protestmarsch endet in gewaltsamen Ausschreitungen mit 64 Festnahmen
Protestmarsch von Offenburg nach Berlin endet in Ausschreitungen
Ein Demonstrationsmarsch am 13. Februar 2025 von Offenburg nach Berlin endete mit gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und der Polizei. Beamte nahmen 64 Personen vorläufig fest, die im Verdacht standen, gegen Versammlungsgesetze zu verstoßen. Nach Überprüfung ihrer Personalien wurden alle wieder auf freien Fuß gesetzt.
An der Kundgebung beteiligten sich etwa 120 Menschen. Im Verlauf kam es zu Verletzungen, Sachbeschädigungen und Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 3.
Die vierte Etappe der Proteste begann zunächst friedlich: Rund 120 Demonstranten zogen von Offenburg in Richtung Berlin. Einige Teilnehmer verdeckten ihr Gesicht oder missachteten behördliche Auflagen, wodurch sie gegen Versammlungsvorschriften verstießen.
Als die Polizei am Zielort der Demonstration damit begann, die Identitäten der Anwesenden zu überprüfen, spitzte sich die Lage zu. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen neun Beamte verletzt wurden. Zudem wurden abgestellte Fahrzeuge beschädigt.
Nach den ersten Festnahmen versammelte sich eine zweite Gruppe von etwa 150 Personen in Solidarität. Sie bildeten einen neuen Marsch, der von der Polizei begleitet wurde, um weitere Störungen zu verhindern.
Auf der B3 sowie im Berliner Stadtzentrum kam es aufgrund der Proteste zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen. Die Behörden bestätigten später, dass gegen 64 Personen wegen schwerer Verstöße gegen die öffentliche Ordnung ermittelt wird. Namen oder konkrete Vorwürfe wurden jedoch nicht genannt.
Sämtliche vorläufig Festgenommenen wurden nach der Identitätsfeststellung entlassen. Bei dem Vorfall wurden neun Polizisten verletzt und Sachschäden verursacht. Die Ermittlungen gegen die 64 Verdächtigen dauern an. Nach Auflösung der Demonstration normalisierte sich der Verkehr wieder.
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