26 March 2026, 10:09

Ostersonntag 2026: Warum nur Brandenburg frei hat – und der Rest nicht

Plakat, das Feiertage in Österreich ankündigt und Menschen am Strand mit Schirmen zeigt, ein Schiff im Hintergrund, Flaggen und ferne Berge.

Ostersonntag 2026: Warum nur Brandenburg frei hat – und der Rest nicht

Ostersonntag 2026 fällt auf den 5. April – an diesem Tag wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Obwohl das Datum jährlich variiert – zwischen dem 22. März und 25. April – bleibt sein rechtlicher Status in Deutschland uneinheitlich. Anders als viele andere christliche Feiertage gilt er nicht bundesweit als gesetzlicher Feiertag.

Der Ostersonntag wird nach dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond bestimmt. In den meisten Bundesländern hat er denselben rechtlichen Status wie ein gewöhnlicher Sonntag, was bedeutet, dass Arbeitnehmer keinen automatischen freien Tag haben. Wer den Tag freinehmen möchte, muss entweder Urlaubstage opfern oder mit dem Arbeitgeber Ausgleichsregelungen vereinbaren.

Eine Ausnahme bildet Brandenburg, wo der Ostersonntag ein gesetzlicher Feiertag ist. Im Rest des Landes gilt hingegen nur der Ostermontag (6. April 2026) bundesweit als arbeitsfreier Tag. An diesem Tag gelten flächendeckende Einschränkungen, darunter ein Lkw-Fahrverbot von Mitternacht bis 22 Uhr. Je nach Landesrecht können zusätzliche Arbeitsschutzbestimmungen greifen.

In den Nachbarländern Österreich und der Schweiz ist der Ostersonntag ebenfalls kein gesetzlicher Feiertag. Dennoch können lokale Arbeitsregelungen die Dienstpläne an diesem Tag beeinflussen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für die meisten Deutschen bleibt der Ostersonntag ein normaler Arbeitstag – es sei denn, sie nehmen Urlaub oder treffen individuelle Absprachen. Die rechtliche Behandlung des Feiertags unterscheidet sich nicht nur zwischen den Bundesländern, sondern auch über die Grenzen hinweg. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen diese Unterschiede berücksichtigen, um die jährliche Feier entsprechend zu planen.

Quelle