02 April 2026, 08:10

Osterreisen 2026: Warum Spritpreise Urlauber jetzt besonders hart treffen

Vollgestellte Straße mit Lastwagen, Autos, Fußgängern, Laternen, Bannern, einem Turm, einer Attraktion, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Osterreisen 2026: Warum Spritpreise Urlauber jetzt besonders hart treffen

Osterreisen werden teurer: Spritpreise in Deutschland steigen weiter

Die Reisekosten zu Ostern steigen, da die Spritpreise in Deutschland weiterhin klettern. Ende März 2026 lag der Durchschnittspreis für Super E10 bei 2,107 Euro pro Liter, während Diesel auf 2,316 Euro anstieg. Die steigenden Kosten belasten Urlauber, die ohnehin mit vollen Straßen zu kämpfen haben.

Besonders betroffen sind Besitzer von Wohnmobilen und Campingfahrzeugen, die oft zusätzliches Gewicht transportieren. Doch schon kleine Änderungen – wie leichteres Packen oder der Check des Reifendrucks – können den Spritverbrauch senken und Geld sparen.

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Spritpreise ziehen stark an In den vergangenen zwölf Monaten sind die Kraftstoffpreise in Deutschland deutlich gestiegen. Seit Ende Februar hat sich der Dieselpreis um 56,4 Cent pro Liter erhöht, Superbenzin um 31 Cent. Die Preistreiber sind unter anderem die Spannungen im Nahen Osten. Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld – hinter Ländern wie Belgien, Tschechien und Polen. Dennoch zählt die Bundesrepublik nach wie vor zu den teuersten Ländern Europas für Kraftstoffe.

Für Autofahrer kommt die finanzielle Belastung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Osterfahrten bedeuten oft lange Strecken, und die höheren Kosten machen die Planung noch stressiger. Doch es gibt Möglichkeiten, die Ausgaben zu drücken: Tankstellen an Rastplätzen oder abseits der Autobahnen bieten mitunter günstigere Preise. Auch die Wahl von E10-Biosprit, der für die meisten modernen Ottomotoren zugelassen ist, kann preiswerter sein als Super E5.

Gewicht und Reifendruck: Wo sich Sprit sparen lässt Das Gewicht spielt eine große Rolle für den Verbrauch. Jede zusätzliche 100 Kilogramm Gepäck können den Spritverbrauch um bis zu 0,3 Liter pro 100 Kilometer erhöhen. Reisende können sparen, indem sie leichteres Campingzubehör wählen und auf Aluminium-Gasflaschen setzen. Dachboxen, die nach der Ankunft nicht mehr benötigt werden, sollten abmontiert werden. Wohnmobilbesitzer können zudem Wasser- und Toilettentanks erst am Zielort befüllen und schwere Vorräte vor Ort kaufen – das reduziert unnötiges Gewicht während der Fahrt.

Auch der Reifendruck ist entscheidend. Zu niedriger Druck zwingt den Motor, mehr Leistung zu bringen, was den Verbrauch in die Höhe treibt. Wer vor der Abfahrt den Druck prüft und anpasst, kann spürbar Sprit sparen.

Kleine Maßnahmen, große Wirkung Angesichts der hohen Spritpreise können schon kleine Anpassungen zu echten Einsparungen führen. Wer das Gepäck reduziert, Tankstopps plant und die Reifen wartet, kann die Kosten drücken. Für Osterreisende könnte das nicht nur die finanzielle Belastung verringern, sondern auch für eine entspanntere Fahrt sorgen.

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