Notunterkunft für Geflüchtete am alten Flughafen Tegel eröffnet – nach Stromausfall in Berlin

Admin User
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Ein Krankenhausgebäude mit Fahrzeugen, Bäumen und einem Zaun davor.Admin User

Flüchtlinge in andere Unterkünfte verlegt - Notunterkunft für Geflüchtete am alten Flughafen Tegel eröffnet – nach Stromausfall in Berlin

Notunterkunft für Geflüchtete am ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet – Stromausfall in Südwest-Berlin löst Umzug aus

Am ehemaligen Berliner Flughafen Tegel sind nach einem Stromausfall im Südwesten der Stadt Notunterkünfte für Geflüchtete eingerichtet worden. Rund 200 Menschen wurden kurzfristig in Terminal C untergebracht, wo 500 vorübergehende Plätze vorbereitet wurden. Laut Behörden bleibt die Lage unter den neuen Bedingungen ruhig.

Der Umzug erfolgte nach einem plötzlichen Stromausfall in Südwest-Berlin, der die Verantwortlichen zum schnellen Handeln zwang. Innerhalb von zwei Stunden richteten Betreiber, Sicherheitskräfte und ein Catering-Dienstleister eine Notunterkunft in Terminal C ein. Als der Betrieb aufgenommen wurde, waren bereits 200 der 500 verfügbaren Plätze belegt.

Unter den Geflüchteten befinden sich auch Personen mit hohem Pflegebedarf, darunter zehn Menschen, die auf Beatmungsgeräte angewiesen sind. Zudem gibt es weitere mit erheblichen medizinischen Anforderungen. Die Senatorin für Soziales, Cansel Kiziltepe (SPD), bestätigte, dass der Ablauf in der Einrichtung reibungslos funktioniere. Die Notlösung geht der geplanten Eröffnung eines EU-standardisierten Aufnahmezentrums in Tegel voraus, das ursprünglich am 6. Januar 2026 in Betrieb gehen sollte. Die neue Einrichtung wird dann bis zu 2.600 Geflüchtete aufnehmen können.

Die vorübergehende Unterkunft in Tegel beherbergt derzeit 200 Geflüchtete, es gibt jedoch noch Kapazitäten für 300 weitere Personen. Zu den Umgesiedelten zählen auch Menschen mit kritischen gesundheitlichen Bedingungen, die nun die notwendige Unterstützung erhalten. Das langfristige Aufnahmezentrum, das noch in der Entwicklung ist, soll die aktuellen Notlösungen später ablösen.