23 March 2026, 06:08

Neue NRW-Initiative GeKo Rhein Wupper jagt organisierte Kriminalität in fünf Städten

Alte detaillierte Karte von Trapezunt, Deutschland, mit Stra├čen, Geb├Ąuden und markanten Punkten mit beschreibendem Text.

Neue NRW-Initiative GeKo Rhein Wupper jagt organisierte Kriminalität in fünf Städten

Neue Behördeninitiative GeKo Rhein Wupper nimmt organisierte Kriminalität in fünf NRW-Städten ins Visier

In Wuppertal hat die neu gegründete, behördenübergreifende Initiative GeKo Rhein Wupper ihre Arbeit aufgenommen, um organisierte Kriminalität in fünf Städten Nordrhein-Westfalens zu bekämpfen. Erste Ermittlungen in Langenfeld förderten betrügerische Machenschaften zutage – darunter gefälschte Meldeanschriften und dubiose Immobiliengeschäfte. Bereits jetzt gingen die Behörden gegen illegale Wohnpraktiken und finanzielle Unregelmäßigkeiten vor.

Die zentrale Koordinierungsstelle von GeKo Rhein Wupper nahm vergangene Woche in Wuppertal ihren Betrieb auf und wird vom Innenministerium des Landes finanziert. Beteiligt sind die Städte Leverkusen, Wuppertal, Solingen, Remscheid und Langenfeld; eine Ausweitung auf weitere Gebiete ist derzeit nicht vorgesehen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion unter der Leitung von Oliver Konsierke deckten die Ermittler in Langenfeld zahlreiche Betrugsfälle auf. Allein im Stadtteil Reusrath stießen sie auf 12 Scheinwohnsitze, die allesamt auf EU-Bürger aus Osteuropa zurückgingen. Eine weitere Immobilie in Richrath musste nach einem Verstoss gegen Meldevorschriften offiziell abgemeldet werden. Bei einer dritten Adresse vermuten die Behörden gefälschte Anmeldungen, die darauf abzielten, Einwanderungsbestimmungen zu umgehen.

Weitergehende Untersuchungen förderten auffällige Investitionsmuster zutage: Einige Personen erwarben großzügige Immobilien, obwohl ihre angegebenen Einkünfte dafür bei Weitem nicht ausreichten. Zudem gerieten eine vorgetäuschte Vaterschaftsanerkennung sowie illegale Bauarbeiten in den Fokus. Unerlaubte Nutzungsänderungen von Gebäuden und Verstöße gegen das Wohnraumstärkungsgesetz wurden aufgedeckt. Sieben Personen stehen derzeit unter Verdacht, wegen nicht angemeldeter Beschäftigung und unklarer aufenthaltsrechtlicher Situation.

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Die Initiative GeKo Rhein Wupper hat bereits konkrete Betrugsfälle identifiziert – von gefälschten Wohnsitzen bis hin zu unerlaubten Gebäudeveränderungen. Mit der nun operativen Zentrale werden die Behörden ihre Ermittlungen gegen organisierte Kriminalität in den fünf beteiligten Städten weiter vorantreiben. Die Erkenntnisse aus Langenfeld deuten auf weitverzweigte Täuschungsmanöver hin, die das Projekt systematisch aufdecken und zerschlagen will.

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