Neue Hochspannungsleitung im Oberrheintal: 19 Kilometer genehmigt – doch es gibt noch Hürden
Luisa BrandtNeue Hochspannungsleitung im Oberrheintal: 19 Kilometer genehmigt – doch es gibt noch Hürden
Der Regionalrat Freiburg hat einen 19 Kilometer langen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Meißenheim und Ringsheim genehmigt. Diese Entscheidung ist Teil des übergeordneten Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“, einer 120 Kilometer langen Trasse, die von TransnetBW umgesetzt wird.
Die genehmigte Strecke verläuft durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Sie nutzt durchgehend den bestehenden Trassenkorridor und folgt weitgehend der Führung der aktuellen Infrastruktur. Geplant sind der Bau von 56 neuen Strommasten sowie der Rückbau einer alten 220-Kilovolt-Leitung mit 61 Masten.
Die Genehmigung betrifft jedoch nur einen Teil der ursprünglich geplanten Route, da im südlichen Abschnitt noch ungelöste Fragen eine vollständige Entscheidung verhinderten. Zudem sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, um die Auswirkungen des Vorhabens auf Natur und Landschaft zu mindern.
Die neue Leitung soll die regionale Stromversorgung stärken. Die Bauarbeiten konzentrieren sich zunächst auf den 19 Kilometer langen Abschnitt im Ortenaukreis. Ziel des Projekts ist es, die Energieübertragung zu modernisieren und dabei Umweltbelange zu berücksichtigen.






