Landtagswahl 2026: 21 Parteien kämpfen um Stimmen in Baden-Württemberg

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Zwei Personen in Blazern mit Blumensträußen neben einem Tisch mit weißer Decke, links ein Podium mit einer Person und Bücher und eine Hand rechts, im Hintergrund ein Banner und ein Vorhang.Admin User

Landtagswahl 2026: 21 Parteien kämpfen um Stimmen in Baden-Württemberg

Der Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg nimmt Gestalt an: Bis zum Stichtag am 23. Dezember haben 21 Parteien ihre Kandidatinnen- und Kandidatenlisten eingereicht. Zu den Neulingen zählen Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer sowie die WerteUnion, die 2021 noch nicht angetreten waren. Etablierte Parteien wie die Grünen, die CDU und die AfD müssen sich auf frischen Wettbewerb einstellen, während der Wahltermin näher rückt.

Der Landeswahlausschuss wird die Landeslisten am Freitag, den 9. Januar 2026, um 14:00 Uhr in Stuttgart prüfen und zulassen. Dies folgt auf die fristgerechte Einreichung von 21 Parteivorschlägen bis 18:00 Uhr am Dienstag, dem 23. Dezember 2025.

Noch am selben Tag entscheiden die Kreiswahlausschüsse über die Zulassung der Direktkandidatinnen und -kandidaten in den Wahlkreisen. Besonders bemerkenswert: Die erstmals antretende BSW wird im Wahlkreis Ludwigsburg auf dem Stimmzettel stehen. Die Wahl 2026 markiert einen Wandel im Vergleich zu 2021, als ausschließlich etablierte Parteien wie die Grünen, CDU, SPD, FDP, AfD, die Freien Wähler, Die Linke, Die PARTEI, dieBasis, Volt und Bündnis Deutschland Kandidaten aufgestellt hatten. Diesmal erweitern Neugründungen wie BSW, die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer und die WerteUnion das politische Spektrum.

Das Zulassungsverfahren für Landes- und Direktkandidaturen wird am 9. Januar 2026 abgeschlossen. Die Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg können dann aus einem breiteren Parteienspektrum wählen als bei der vorherigen Wahl. Die finalisierten Listen bilden die Grundlage für den anstehenden Wahlkampf.