Landtag in Dialekt: Schweitzers ungewöhnlicher Plan für Rheinland-Pfalz

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Eine Gruppe von Menschen sitzt in Reihen von Stühlen, mit einem Tisch vor der ersten Reihe, der einen Krug, Papiere und einen Stift enthält. Eine Person in der Mitte spricht in ein Mikrofon, mit einer weißen und blauen Flagge dahinter und einem weißen und blauen Hintergrund, auf dem 'Ehrenwerte Camara De' angezeigt wird.Admin User

Schweitzer wünscht sich Landtag-Sitzung im Dialekt - Landtag in Dialekt: Schweitzers ungewöhnlicher Plan für Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz’ Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat einen ungewöhnlichen Vorschlag unterbreitet: eine vollständige Landtagsitzung, die ausschließlich in heimischen Dialekten der Bundesländer abgehalten wird. Die Idee, die Ende Dezember 2025 vorgestellt wurde, soll das sprachliche Erbe der Region im Rahmen des 80. Gründungsjubiläums des Bundeslandes Deutschland im Jahr 2026 würdigen. Schweitzer betont, dass die Veranstaltung inhaltliche Debatten anregen und nicht bloße Unterhaltung bieten solle.

Schweitzer hegt den Gedanken einer rein dialektalen Parlamentssitzung bereits seit Langem. Im Laufe der Zeit hat sich seine Wertschätzung für die regionale Sprachkultur weiter vertieft. Selbst im privaten Umfeld spricht er seinen südpfälzischen Heimatdialekt.

Erstmals berichtet wurde über den Vorschlag am 26. Dezember 2025, wobei ein konkretes Datum für die Sitzung noch nicht feststeht. Schweitzer stellte klar, dass es bei der Veranstaltung um eine ernsthafte Auseinandersetzung gehen solle – und nicht um eine unterhaltsame Show. Sein Ziel ist es, die Vielfalt der rheinland-pfälzischen Dialekte zu präsentieren und gleichzeitig das Jubiläum des Bundeslandes gebührend zu begehen.

Sollte der Plan umgesetzt werden, würde die Sitzung 2026 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen des Bundeslandes Deutschland stattfinden. Schweitzers Initiative unterstreicht den kulturellen Stellenwert der Mundarten in offiziellen Kontexten. Das Vorhaben könnte zudem Maßstäbe für die künftige Anerkennung regionaler Sprachen in der politischen Arbeit setzen.