Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen mit Muppet-Show-Politik für Eklat in Stuttgart

Admin User
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Zwei Männer in passenden Kostümen und Mützen, einer mit Brille, sitzen und spielen verschiedene Musikinstrumente, mit sichtbaren Musikanlagen dahinter.Admin User

Liberale Muppet-Show: FDP-Spitzenpolitiker liefern Comedy-Act - Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen mit Muppet-Show-Politik für Eklat in Stuttgart

Zwei führende FDP-Politiker sorgten am 6. Januar 2026 bei der traditionellen Epiphaniasveranstaltung in Stuttgart für Aufsehen. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann ließen sich von einer Logenbrüstung am Bühnenrand mit provokanten Äußerungen hören – und erinnerten dabei an Figuren aus der Muppet Show. Ihre Kommentare richteten sich gegen linke Politiker, russische Funktionäre und sogar gegen das Schweigen der eigenen Partei nach dem Eklat.

Das Duo posierte in einer Balkonloge über der Opernbühne und imitierte dabei die beiden sarkastischen Muppet-Charaktere Statler und Waldorf. Strack-Zimmermann scherzte, sie sei "nicht Miss Piggy", während Kubicki sich mit Kermit verglich. Doch schnell nahm ihre Performance eine politische Wendung.

Kubicki spottete über den früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedjew und schlug vor, dieser solle lieber den Linken-Politiker Jan van Aken "entführen" als CDU-Chef Friedrich Merz. Damit spielte er auf ein jüngstes Interview Medwedjews mit der Nachrichtenagentur TASS an, in dem dieser behauptet hatte, Moskau könne ausländische Politiker verschleppen – in Anlehnung an eine frühere US-Aktion in Venezuela. Kubicki warf van Aken zudem vor, er amüsiere sich über die Vorstellung, "die Reichen zu erschießen und Milliardäre zu enteignen". Der FDP-Vizepräsident warnte anschließend vor einer linksextremen Terrorgruppe, die eine ganze Stadt lahmlegen könnte, und relativierte linksextreme Gewalt als gerechtfertigt für ein "höheres Ziel". Nach der Veranstaltung distanzierte sich jedoch kein prominenter FDP-Vertreter öffentlich von den Aussagen – Kritik kam stattdessen von externen Beobachtern und Social-Media-Nutzern.

Der Vorfall überschattete die traditionelle Stuttgarter Epiphaniasfeier, ein langjähriges politisches und kulturelles Ereignis. Kubickis und Strack-Zimmermanns Äußerungen – zwischen satirischen Spitzen und brandmarkender Polemik – lösten eine Debatte aus, ohne dass die Partei umgehend Stellung bezog. Die Episode offenbart die Spannung zwischen provokanter Rhetorik und dem öffentlichen Auftreten der FDP.