Krieg und Katastrophen: Mehr Menschen wollen der Feuerwehr beitreten
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Deutschlands Feuerwehr setzt stark auf Ehrenamtliche, um Gemeinden zu schützen
Mit über einer Million unentgeltlich tätiger Einsatzkräfte und 39.000 Hauptamtlichen sorgen die Feuerwehren in Deutschland für eine schnelle Notfallversorgung – selbst in abgelegenen Dörfern. Nun startet der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) neue Initiativen, um diese unverzichtbaren Helferinnen und Helfer besser zu unterstützen und langfristig zu binden.
Drei zentrale Maßnahmen sollen die Motivation der Freiwilligen stärken: Seit 2024 läuft das Programm „Feuerwehr 4.0“, das Ausbildung und Ausstattung modernisiert. Im kommenden Jahr folgt die Kampagne „Heldinnen und Helden“, die die gesellschaftliche Anerkennung für Einsatzkräfte fördert. Bis Oktober 2025 entsteht zudem ein „Mentoring-Netzwerk für Ehrenamtliche“, das Neueinsteigern mit Rat zur Seite steht.
Aktuelle Krisen haben den Zulauf zu den Feuerwehren erhöht. Einsätze bei Naturkatastrophen und im Zuge des Ukraine-Kriegs weckten vor allem bei jüngeren Erwachsenen neues Interesse. Dieser Trend half, die Zahl der Freiwilligen zu stabilisieren – eine entscheidende Voraussetzung, um die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen einzuhalten.
Um die Einsatzkräfte weiter zu entlasten, setzt sich der DFV für konkrete Vergünstigungen ein: Dazu gehören kostenlose Fahrten mit der Bahn in Uniform sowie bevorzugter Zugang zu Wohnraum in der Nähe von Wachen. Solche Maßnahmen sollen den Alltag der Ehrenamtlichen erleichtern, die ihren Dienst oft neben Beruf und Familie leisten.
Ohne die unentgeltlichen Helferinnen und Helfer wären die professionellen Einheiten überfordert, flächendeckende Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Längere Anfahrtszeiten wären die Folge – mit potenziell lebensbedrohlichen Konsequenzen für Menschen und Sachwerte in Notlagen.
Die neuen Programme und politischen Forderungen des DFV kommen zu einer Zeit, in der die Zahl der Freiwilligen stabil bleibt. Kostenlose Bahnfahrten, Wohnraumförderung und moderne Ausbildungsstandards könnten den Feuerwehrdienst attraktiver und nachhaltiger gestalten. Langfristig könnte dies noch mehr Menschen motivieren, sich in lokalen Wehren zu engagieren.
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