Kretschmanns Abschied: Baden-Württemberg vor historischem Machtwechsel 2026

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Ein gerahmtes Plakat zum 70. Jahrestag des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen in der Mitte, umgeben von Text und Zahlen.Admin User

Austretender Ministerpräsident Kretschmann: "Ich bin froh, dass ich gehe" - Kretschmanns Abschied: Baden-Württemberg vor historischem Machtwechsel 2026

Baden-Württemberg bereitet sich auf einen Machtwechsel vor: Nach 15 Jahren gibt Ministerpräsident Winfried Kretschmann sein Amt ab. Die Landtagswahl am 8. März 2026 markiert das Ende seiner langen Amtszeit – als sein Nachfolger steht Cem Özdemir von den Grünen bereit. Aktuelle Umfragen sehen die CDU zwar in Führung, doch der Wahlkampf bleibt bis zur Abstimmung spannend.

Seit Mai 2011 regiert Winfried Kretschmann Baden-Württemberg. Die Belastungen des Amtes haben im Laufe der Jahre ihre Spuren hinterlassen: Selbst kleinere Sorgen raubten ihm oft den Schlaf. Nun, kurz vor dem Ende seiner Amtszeit, zeigt er sich erleichtert über den anstehenden Rückzug aus der Politik.

Die politische Landschaft hat sich seit der Landtagswahl 2021 verändert, als die Grünen mit 32,6 Prozent der Stimmen stärkste Kraft wurden und eine Koalition mit der CDU (24,1 Prozent) eingingen. Auch SPD (11 Prozent), AfD sowie FDP (jeweils über 10 Prozent) zogen ins Parlament ein. Erstmals werden bei der kommenden Wahl Landeslisten zum Einsatz kommen.

Laut einer Umfrage vom Januar liegt die CDU aktuell bei 29 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 23 Prozent. Die rechtspopulistische AfD kommt auf 20 Prozent, während die SPD bei 8 Prozent, die Linke bei 7 Prozent und die FDP bei 5 Prozent liegen. Die Zahlen spiegeln die sich wandelnde Stimmung der Wählerinnen und Wähler im Vorfeld der Wahl 2026 wider.

Mit Kretschmanns Abschied beginnt für Baden-Württemberg ein neues Kapitel – Cem Özdemir steht bereit, das Amt des Ministerpräsidenten zu übernehmen. Die Wahl wird zeigen, ob die CDU ihre Führung halten kann oder ob die Grünen und andere Parteien die politische Balance neu gestalten. Am 8. März entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Landes.