Kölns neuer Oberbürgermeister will Partynächte strenger regulieren – ohne Spaß zu verbieten
Oberbürgermeister von Köln will keine 'Ballermannisierung' seiner Stadt - Kölns neuer Oberbürgermeister will Partynächte strenger regulieren – ohne Spaß zu verbieten
Kölns neu gewählter Oberbürgermeister Torsten Burmester hat Pläne angekündigt, die Kontrollen über die lebendige Partyszene der Stadt zu verschärfen. Die Maßnahmen sollen einen Ausgleich schaffen zwischen der Bewahrung der kulturellen Lebendigkeit Kölns und der Verringerung von Lärmbelästigung, Vermüllung und öffentlichen Rücksichtslosigkeiten während großer Veranstaltungen wie Silvester und Karneval.
Burmester, Mitglied der SPD, trat sein Amt im September 2025 an, nachdem er zuvor unter anderem als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewirkt hatte. In seinen politischen Leitlinien für 2025 skizziert er strengere Regeln, darunter ausgeweitete Ruhezonen, konsequentere Einhaltung von Sperrzeiten für Bars und Clubs sowie Initiativen für ein nachhaltigeres Nachtleben.
Der Oberbürgermeister betont, dass gefeiert werden soll – allerdings ohne Kompromisse bei Sicherheit, Sauberkeit oder der Rücksicht auf Anwohner. Ein zentrales Anliegen ist für ihn die Verhinderung einer "Ballermannisierung" Kölns – ein Verweis auf die entfesselten Partylexzesse im berüchtigten Ballermann-Viertel auf Mallorca. Gezielte Kontrollen sollen vor allem bei Großveranstaltungen dafür sorgen, dass Feiernde die Traditionen der Stadt genießen können, ohne das Zusammenleben zu stören. Burmesters Ansatz verbindet Regulierung mit Bürgerbeteiligung und zielt darauf ab, Kölns Ruf als festfreudige, aber gut organisierte Stadt zu wahren.
Die neuen Vorschriften sollen vor den wichtigsten Feiern in Kraft treten, wobei Ruhezonen und Sperrzeiten strikt überwacht werden. Burmesters Politik spiegelt ein umfassenderes Bestreben wider, das Kölner Nachtleben zu modernisieren und gleichzeitig langjährige Probleme wie Lärm und öffentliche Ordnung anzugehen. Die Stadtverwaltung wird mit Gastwirten und Anwohnern zusammenarbeiten, um eine reibungslose Umsetzung der Änderungen zu gewährleisten.
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