Junge Aktivisten aus Halle schaffen Gedenktafel für 155 jüdische NS-Opfer
Luisa BrandtJunge Aktivisten aus Halle schaffen Gedenktafel für 155 jüdische NS-Opfer
Eine Gruppe junger Aktivistinnen und Aktivisten aus Halle hat Gelder gesammelt, um eine Gedenktafel für 155 jüdische Opfer aus ihrer Stadt zu schaffen. Die Opfer waren während der Shoah in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort ermordet worden. Ihre Bemühungen sind Teil eines größeren Projekts mit dem Namen "Tagebuch der Gefühle".
Die Initiative begann damit, dass Jugendliche vor Ort Metallschrott sammelten und Spendenaktionen organisierten. Mit den eingenommenen Mitteln soll die Anfertigung einer steinernen Gedenktafel finanziert werden.
Die Tafel wird als dauerhafte Mahnung an die aus Halle deportierten und ermordeten Menschen dienen. Durch das Engagement der jungen Aktivistinnen und Aktivisten bleiben die Schicksale der Opfer bewahrt und werden weitergegeben. Ihr Projekt schafft zudem für kommende Generationen eine direkte Verbindung zu diesem dunklen Kapitel der Geschichte.






