Hubertz plant bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft als "Game-Changer" gegen Wohnungsmangel
Luisa BrandtHubertz plant bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft als "Game-Changer" gegen Wohnungsmangel
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat Pläne für die Gründung einer bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft angekündigt. Das Vorhaben soll den Wohnungsbau in ganz Deutschland beschleunigen. Hubertz bezeichnete die Idee als möglichen "Game-Changer" im Kampf gegen den bundesweiten Wohnungsmangel.
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung betonte Hubertz, die neue Gesellschaft könne die Wohnungsbaupolitik grundlegend verändern. Gleichzeitig warnte sie, dass die Umsetzung eine Änderung des Grundgesetzes erfordern würde. Die Ministerin räumte ein, die SPD sei für die Verzögerung von Reformen kritisiert worden, und forderte schnellere Fortschritte bei politischen Kurswechseln.
Finanzminister Lars Klingbeil unterstützte den Vorschlag und schlug vor, einen staatlichen Entwickler für den Bau großangelegter öffentlicher Wohnungen zu etablieren. Hubertz fügte hinzu, die SPD müsse das Vertrauen in den sozialen Aufstieg wiederherstellen: Wer hart arbeite, solle sich auch eine Wohnung leisten können.
Die Gespräche über die Reformen werden im Laufe des Sommers fortgesetzt. Hubertz machte deutlich, dass die Wohnungsbaugesellschaft nur ein Baustein umfassenderer Veränderungen sei. "Wir brauchen Wohnraum für das ganze Land", erklärte sie und signalisierte, dass weitere Maßnahmen auf der Agenda stehen.
Die geplante Bundeswohnungsbaugesellschaft würde eine bedeutende Wende in der deutschen Baupolitik markieren. Verfassungsänderungen und laufende Verhandlungen werden ihre Zukunft prägen. Bei einer Zustimmung könnte der Plan zu mehr öffentlichem Wohnraum und einer schnelleren Bebauung im gesamten Land führen.






