Hockenheim hofft auf Formel-1-Comeback – doch ohne Geld des Landes wird es eng
Hockenheim hofft auf Formel-1-Comeback – doch ohne Geld des Landes wird es eng
Ein Comeback der Formel 1 in Hockenheim wird als Möglichkeit diskutiert, die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Der CDU-Spitzenkandidat Thomas Hagel unterstützt die Idee und argumentiert, dass davon die gesamte Region profitieren würde. Die Landesregierung hat jedoch bereits klargestellt, dass sie keine finanzielle Unterstützung für ein solches Event bereitstellen wird.
Das letzte Formel-1-Rennen in Hockenheim fand 2019 statt. Seither gab es aufgrund der hohen Kosten keine weiteren Veranstaltungen. Allein die Austragungsgebühren wurden auf 20 bis 30 Millionen Euro geschätzt – eine Summe, die für die Veranstalter nur schwer zu rechtfertigen war.
Aktuelle Studien oder Zahlen zum wirtschaftlichen oder touristischen Einfluss des Hockenheimrings seit 2019 liegen nicht vor. Zwar werden in Baden-Württemberg im Zusammenhang mit regionalem Wachstum Themen wie steigende Arbeitslosigkeit und schwache Wirtschaftsprognosen für 2024–2025 diskutiert, doch gibt es keine Daten, die diese Entwicklungen mit der Rennstrecke in Verbindung bringen.
Trotz fehlender staatlicher Finanzhilfen bleibt Hagel zuversichtlich. Er ist überzeugt, dass eine Rückkehr der Formel 1 der Region erhebliche wirtschaftliche Vorteile bringen würde.
Ohne Landesförderung bleibt die Zukunft der Formel 1 in Hockenheim jedoch ungewiss. Die hohen Austragungskosten stellen weiterhin ein großes Hindernis dar. Ein mögliches Comeback hinge von privaten Investitionen oder alternativen Finanzierungsmodellen ab.
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