13 April 2026, 08:08

Hessens Ministerpräsident fordert härteres Vorgehen gegen häusliche Gewalt in Deutschland

Plakat mit der Aufschrift "Executive Orders Protecting Reproductive Rights" in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit einer Grafik einer Person mit ausgestreckten Armen.

Hessens Ministerpräsident fordert härteres Vorgehen gegen häusliche Gewalt in Deutschland

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat zu entschlossenerem Vorgehen gegen häusliche Gewalt in Deutschland aufgerufen. In einer Debatte im Bundesrat bezeichnete er das Problem als weit verbreitet und zutiefst besorgniserregend. Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund neuer Zahlen, die das Ausmaß der Misshandlung im gesamten Land verdeutlichen.

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Rhein betonte, häusliche Gewalt sei weder selten noch harmlos. Er warnte, dass alle zwei Minuten Angriffe verübt würden, oft durch Familienmitglieder oder ehemalige Partner. Über 70 Prozent der Opfer seien Frauen, doch auch Kinder seien häufig betroffen.

Der Ministerpräsident bezeichnete solche Gewalt als Angriff auf die Gesellschaft selbst. Er forderte schärfere Strafen für Täter, die sich gegen Frauen richten oder Kinder misshandeln. Zudem setzte er sich für einen besseren Opferschutz und eine konsequentere Durchsetzung bestehender Gesetze ein.

Seine Äußerungen folgten auf Daten, die zeigen, dass häusliche Gewalt ein alarmierendes Ausmaß erreicht hat. Rhein bestand darauf, das Problem als Priorität zu behandeln und nicht als Einzelfälle abzutun.

Die Debatte im Bundesrat hat die Bekämpfung von häuslicher Gewalt erneut in den Fokus gerückt. Rheins Vorschläge umfassen härtere Urteile und verbesserte Unterstützung für Gefährdete. Nun steht die Politik unter Druck, diese Forderungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Quelle