Helen Mirren erhält Lebenswerk-Preis – und ein alter Streit flammt wieder auf
Luisa BrandtHelen Mirren erhält Lebenswerk-Preis – und ein alter Streit flammt wieder auf
Dame Helen Mirren wurde kürzlich beim Taormina Film Festival mit einem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die gefeierte Schauspielerin geriet zudem im Mai 2023 erneut in den Fokus der Öffentlichkeit, als ein Vorfall in London online wiederaufkam.
Im November 2022 war Mirren in London von einem Mann verbal angegriffen worden, der sie als „zionistische Hexe“ beschimpfte. Später äußerte sie die Vermutung, der Ausbruch könnte auf Leidenschaft oder eine psychische Instabilität des Mannes zurückzuführen sein. Die Schauspielerin hat jüdische Freunde und war in der Vergangenheit mit jüdischen Partnern liiert, darunter einer, mit dem sie nach Israel reiste.
Kurz nach dem Sechstagekrieg 1967 verbrachte Mirren Zeit in einem Kibbuz in Israel. 2023 spielte sie in dem Drama Golda die Rolle der israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir.
Zudem äußerte sie wiederholt ihre Bewunderung für den Schauspieler Tom Hardy, lobte sein Talent und verteidigte ihn angesichts von Berichten über unprofessionelles Verhalten am Set von MobLand. Mirren hofft, dass die Serie aufgrund des starken kreativen Teams fortgesetzt wird, und signalisierte, dass sie eine weitere Zusammenarbeit mit Hardy begrüßen würde.
Der Ehrenpreis würdigt ihre lange und herausragende Karriere. Der wiederaufgekommene Vorfall unterstreicht das anhaltende öffentliche Interesse an ihrem Leben und Werk. Mirren bleibt weiterhin aktiv im Filmgeschäft und steht loyal an der Seite ihrer Kollegen.






