16 April 2026, 02:08

Handgreiflichkeiten nach Unfall: Führerschein nach Straßenstreit eingezogen

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule Zone vor" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Handgreiflichkeiten nach Unfall: Führerschein nach Straßenstreit eingezogen

Streit nach Verkehrsunfall eskaliert körperlich – Führerschein beschlagnahmt

Am Donnerstagabend kam es auf der B221 zwischen Niederkrüchten und Arsbeck nach einer Kollision zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern. Die beiden Männer, 60 und 59 Jahre alt, gerieten in die polizeilichen Ermittlungen, die zu Strafanzeigen und der Einziehung eines Führerscheins führten.

Der Unfall ereignete sich, als ein 60-jähriger Fahrer aus Wegberg einem Zusammenstoß mit einem 59-jährigen Autofahrer aus Niederkrüchten auswich. Schwerverletzte gab es zwar nicht, doch die Außenspiegel beider Fahrzeuge wurden beschädigt.

Nach dem Vorfall verfolgte der Wegberger den Niederkrüchtener bis zum Eingang einer nahegelegenen Kiesgrube. Augenzeugen berichteten später, die beiden Männer hätten sich gegenseitig geschubst und gestoßen. Daraufhin zeigte der Niederkrüchtener seinen Kontrahenten wegen Körperverletzung an.

Die Polizei ermittelte wegen der Auseinandersetzung und leitete gegen beide Männer Strafverfahren ein. Gegen den Wegberger wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, während dem Niederkrüchtener die Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen wird. Zudem zog die Polizei seinen Führerschein als Teil der Ermittlungen ein.

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Die Folge des Vorfalls sind nun strafrechtliche Verfahren gegen beide Fahrer. Während der eine mit möglichen Verkehrsverstößen konfrontiert ist, muss sich der andere wegen des Vorwurfs der Körperverletzung verantworten. Die Beamten werten weiterhin Zeugenaussagen und Beweismaterial von der Unfallstelle aus.

Quelle