Hamburger Dom: Als die Höhe mir den Atem raubte – und ich schwor: nie wieder!
Luisa BrandtHamburger Dom: Als die Höhe mir den Atem raubte – und ich schwor: nie wieder!
Der Hamburger Dom – ein Paradies für Adrenalinjunkies in St. Pauli
Seit langem ist der Hamburger Dom ein Magnet für alle, die es aufregend mögen. Im Laufe der Jahre sind seine Attraktionen immer extremer geworden und schleudern Besucher in schwindelerregende Höhen. Für eine Anwohnerin wurde ein kürzlicher Besuch auf dem Volksfest jedoch zu einem unerwarteten – und erschreckenden – Abenteuer.
Seit 26 Jahren lebe ich in der Nähe des Heiligengeistfelds und habe miterlebt, wie sich der Hamburger Dom verändert hat. Dreimal im Jahr füllt sich das Gelände mit waghalsigen Fahrgeschäften. Von meinem Balkon aus habe ich oft den Kopf geschüttelt, wenn ich sah, wie Menschen sich drehen, durch die Luft wirbeln und aus atemberaubender Höhe fallen ließen.
Diesmal jedoch überredeten mich zwei Freunde, es selbst zu versuchen. Ihre Begeisterung ließ mir kaum eine Wahl. Bevor ich mich versah, stand ich in einer "Aussichtsgondel", die mich 70 Meter in die Höhe bringen sollte.
Die Kabine schwankte kaum, und es gab genug Haltegriffe. Dennoch war die Höhe überwältigend. Beim Aufstieg machte ich eine Sache klar: "Wer mit mir hochfährt, fährt auch mit mir wieder runter." Als wir wieder landen, war meine Entscheidung gefällt. "Einmal reicht – nie wieder!" erklärte ich entschlossen.
Das Erlebnis bestätigte mir, dass ich lieber festen Boden unter den Füßen habe. Derweil zieht der Hamburger Dom weiterhin mit immer spektakuläreren Attraktionen die Massen an. Für Adrenalinfans bleibt das Volksfest ein Muss – ich werde es jedoch weiterhin aus sicherer Distanz beobachten.






