Freiburgs Stadtrat entscheidet über sicheren Stadteingang Süd mit neuer Brücke

Ella Hofmann
Ella Hofmann
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Eine Stadtstraße mit einem Fahrradweg, Gebäuden, Straßenlaternen, Verkehrspfosten, Ampeln, Menschen auf dem Gehweg, Bänken, Pflanzen, Bäumen, dekorativen Elementen und einem klaren blauen Himmel.Ella Hofmann

Freiburgs Stadtrat entscheidet über sicheren Stadteingang Süd mit neuer Brücke

Freiburger Stadtrat stimmt am 3. März 2026 über überarbeiteten Plan für südlichen Stadteingang ab

Der Freiburger Stadtrat wird am 3. März 2026 über eine überarbeitete Planung für den südlichen Stadteingang entscheiden. Das neue Konzept verbindet den Stadtteil Dietenbach mit der Tel-Aviv-Yafo-Allee und setzt auf Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Barrierefreiheit und Kosteneffizienz. Ein zentrales Element ist eine stufenlos zugängliche Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die den Käserbachpark mit dem Dietenbachpark verbindet.

Das ursprüngliche Vorhaben aus dem Jahr 2020 sah einen höhenfreien Kreisverkehr mit Tunnel und Auffahrtsrampen vor. Kritiker monierten damals, dass diese Lösung die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern nicht ausreichend berücksichtige. Die aktuelle Version ersetzt die Planung durch eine kreuzungsgleiche, ampelngeregelte Lichtsignalanlage.

Eine neue, barrierefreie Brücke für Fußgänger und Radfahrer schafft künftig eine direkte Verbindung vom Käserbachpark zum Dietenbachpark. Diese Maßnahme soll die Vernetzung verbessern und gleichzeitig die Beeinträchtigungen für das umliegende Gebiet verringern. Die bestehende Route nach Rieselfeld über die Adelheid-Steinmann-Straße bleibt unverändert, während die Kreuzung an der Opfinger Straße erweitert wird.

Die überarbeitete Planung bringt finanzielle und ökologische Vorteile mit sich: Die Kosten sollen um 15 bis 20 Millionen Euro sinken und damit das Gesamtvolumen von ursprünglich 34,5 Millionen Euro reduzieren. Zudem wirke sich das neue Konzept weniger belastend auf Flächenverbrauch, Grundwasser und Grünflächen aus als die vorherige Variante. Dennoch könnten durch die Bauarbeiten rechtlich geschützte Biotope betroffen sein, weshalb eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist.

Trotz der Anpassungen am Masterplan für den südlichen Zugang bleibt der Zeitplan für die Gesamtentwicklung Dietenbachs unverändert. Die Änderungen zielen darauf ab, Barrierefreiheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen, ohne das Projekt zu verzögern.

Die endgültige Entscheidung des Stadtrats im März 2026 wird darüber entscheiden, ob die überarbeitete Planung umgesetzt wird. Bei einer Zustimmung entsteht eine sicherere und kostengünstigere Verbindung zwischen Dietenbach und der Tel-Aviv-Yafo-Allee. Das neue Konzept sorgt zudem für bessere Zugänge für Fußgänger und Radfahrer und minimiert gleichzeitig die Umweltbelastungen.

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