Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomen an den Rand des Ruins
Ella HofmannFreiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomen an den Rand des Ruins
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf massiven Widerstand der lokalen Wirtschaft
Gastronomiebetriebe, Caterer und Lieferdienste in Freiburg klagen über erhebliche finanzielle Belastungen durch die neue Abgabe. Branchenverbände fordern nun dringend Nachbesserungen bei der umstrittenen Regelung.
Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) verlangt die sofortige Abschaffung der Steuer. Nach Angaben der Organisation haben die zusätzlichen Kosten einige Betriebe bereits zu Entlassungen gezwungen – weitere Stellenstreichungen drohten, falls die Abgabe bestehen bleibe. Mehrere Unternehmen berichten von verlorenen Aufträgen oder rückläufigen Bestellungen wegen der höheren Preise.
Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) verweist auf weitverbreitete Unzufriedenheit unter Gastronomen. Viele betonen, die Steuer mache den Betrieb insbesondere für kleinere Betriebe unwirtschaftlich. Kritiker halten vorgeschlagene Alternativen wie Mehrwegsysteme zudem für unpraktikabel und schwer umsetzbar.
Obwohl die Freiburger Stadtverwaltung eine Überprüfung der Abgabe für den Herbst plant, warnen Unternehmen vor weiteren Schäden durch die Verzögerung. Der VBU drängt auf schnelle politische Lösungen statt auf das Abwarten der geplanten Neubewertung.
Die Verpackungssteuer belastet weiterhin Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburgs Gastronomiebranche. Da die Wirtschaft die aktuelle Prüfungsfrist ablehnt, wächst der Druck auf die Kommunalpolitik. Eine Entscheidung über die Zukunft der Abgabe wird in den kommenden Monaten erwartet.






