Berlin plant riesiges Wohnprojekt Stadteingang West mit olympischer Option
Noah FrankeBerlin plant riesiges Wohnprojekt Stadteingang West mit olympischer Option
Berlin treibt neues Großprojekt voran: "Stadteingang West"
Der Senat hat den Rahmenplan für das neue Stadtquartier Stadteingang West verabschiedet und ebnet damit den Weg für ein Wohngebiet mit bis zu 5.000 Bewohnern in den kommenden Jahren. Kernstück wird das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald sein – ein Areal mit Potenzial für Wohnraum und mögliche olympische Nutzung.
Das rund 45 Hektar große Gebiet erstreckt sich zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen, deren Bau die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge federführend umsetzen wird. Sollte Berlin den Zuschlag für Olympische oder Paralympische Spiele erhalten, könnte ein Teil der Fläche vorübergehend als Athletendorf dienen, bevor daraus langfristig Mietwohnungen entstehen.
Das Projekt ist Teil umfassender Infrastrukturveränderungen, darunter der Neubau des Autobahnkreuzes Autobahndreieck Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich über das nächste Jahrzehnt erstrecken und das Gebiet schrittweise in ein gemischtes Stadtquartier verwandeln.
Der ehemalige Güterbahnhof, einst ein logistischer Knotenpunkt, wird zum Mittelpunkt des neuen Viertels. Die Verantwortlichen betonen seine strategisch günstige Lage und Flexibilität für künftige Großveranstaltungen – neben seiner primären Funktion als Wohnraum.
Mit der Senatsfreigabe steht Stadteingang West nun in den Startlöchern, um einen zentralen Teil der Stadt neu zu prägen. Die ersten Wohnungen könnten bereits in wenigen Jahren bezugsfertig sein, während die vollständige Fertigstellung bis in die 2030er Jahre dauern wird. Die Planung lässt dabei auch Raum für Berlins olympische Ambitionen – falls der Bewerbung Erfolg beschieden ist.






