06 April 2026, 18:09

Feiertags-Streichung löst bundesweite Empörung aus – nur 21 Prozent dafür

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen und Skulpturen zu sehen.

Feiertags-Streichung löst bundesweite Empörung aus – nur 21 Prozent dafür

Ein Vorschlag, in Deutschland einen Feiertag abzuschaffen, hat eine breite Debatte ausgelöst. Die Idee entstand im Rahmen von Regierungsgesprächen über die Steigerung des Wirtschaftswachstums durch eine Ausweitung der Arbeitszeiten. Doch in der Bevölkerung stößt der Plan auf starken Widerstand.

Die Streichung eines Feiertags wurde als kurzfristige Maßnahme vorgeschlagen, um die Zahl der Arbeitstage zu erhöhen. Behördenvertreter glauben, dass dies die Produktivität steigern könnte, während Kritiker einwenden, dass damit grundlegendere wirtschaftliche Probleme nicht gelöst würden. Die Unterstützung für den Vorschlag ist gering: Eine Umfrage des Instituts Forsa zeigt, dass nur 21 Prozent der Deutschen dafür sind, während 76 Prozent ihn ablehnen.

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Bei den erwerbstätigen Erwachsenen ist der Widerstand noch ausgeprägter – lediglich 16 Prozent befürworten den Plan, 82 Prozent lehnen ihn ab. Politische Unterschiede fallen kaum ins Gewicht: Sowohl 85 Prozent der Wähler der Linken als auch 87 Prozent der AfD-Anhänger sprechen sich gegen die Abschaffung aus. Unter den Unterstützern von CDU und CSU ist die Zustimmung mit 31 Prozent am höchsten, doch auch hier überwiegt die Ablehnung.

Bedenken gibt es zudem wegen möglicher öffentlicher Proteste. Die Diskussion hat gezeigt, wie wenig das Thema Ost- und Westdeutschland spaltet – der Widerstand ist in allen Regionen gleichermaßen groß.

Der Vorschlag trifft auf massiven Widerstand, wie Umfragen mit breiter Ablehnung belegen. Während einige darin eine Chance sehen, die Wirtschaftsleistung zu steigern, wollen die meisten Deutschen auf keinen Feiertag verzichten. Die Regierung muss nun abwägen, ob potenzielle Vorteile das Stimmungsbild in der Bevölkerung überwiegen.

Quelle