ABDA startet radikale Neuaufstellung mit neuer Führung und 14 Fachabteilungen
Miriam WolfABDA startet radikale Neuaufstellung mit neuer Führung und 14 Fachabteilungen
Umbruch beim Deutschen Apothekerverband: ABDA stellt sich neu auf
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) durchläuft eine grundlegende Umstrukturierung. Als neue Hauptgeschäftsführerin wurde Franziska Erdle berufen, die den in den Ruhestand gegangenen Dr. Sebastian Schmitz ablöst. Im Rahmen der Reform wird das bisherige Spartensystem durch 14 spezialisierte Fachabteilungen ersetzt, um die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.
Die Neugestaltung folgt auf den Rückzug dreier langjähriger Führungskräfte: Neben dem früheren Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz verließen auch die Direktoren Lutz Tisch und Professor Dr. Martin Schulz den Verband. Unter Erdles Führung wird die Position der Pharmazie-Direktorin – zuletzt von Dr. Christiane Eckert-Lill innegehabt – nicht neu besetzt. Stattdessen werden alle Abteilungen künftig direkt der zentralen Geschäftsführung unterstellt.
Zur stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin wurde Claudia Korf ernannt, die acht der 14 neu geschaffenen Abteilungen leiten wird. Die ersten sechs Abteilungsleitungen übernehmen Michael Jung, Ralf Denda, Dr. Jens Gobrecht, Gabriela Dahl, Benjamin Rohrer und Matthias Lehmann. Die übrigen acht Abteilungen werden von Peggy Ahl, Dr. Nina Griese-Mammen, Dr. Berit Winter, Dr. Eckart Bauer, Stephan Frohne, Dr. Tilman Meys, Dr. Uta Müller und Dr. André Said geführt.
Die Umstellung auf das schlankere System soll bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Die ABDA erhofft sich von den Änderungen mehr Agilität und schnelle Reaktionsfähigkeit in ihrer Arbeit.
Die Reform markiert einen tiefgreifenden Wandel in der Arbeitsweise des Verbandes. Mit 14 thematisch fokussierten Abteilungen und einem zentralisierten Berichtsweg strebt die ABDA eine spürbare Steigerung der Effizienz an. Die vollständige Umsetzung der Neuerungen wird in den kommenden Monaten abgeschlossen.






