EU-Militär fordert mehr Zusammenarbeit statt Konkurrenz in der Rüstungsindustrie
Europas Höchster Militär: EU-Rüstung muss zusammenarbeiten - EU-Militär fordert mehr Zusammenarbeit statt Konkurrenz in der Rüstungsindustrie
Die militärischen Operationen der EU stützen sich auf ein Netzwerk von sechs Kommandostellen in ganz Europa, um Krisen aus der Luft oder am Boden zu bewältigen. Diese in Städten wie Ulm, Paris und Krakau angesiedelten Zentren unterstützen Einsätze, die unabhängig von der NATO durchgeführt werden. Dennoch bleibt die militärische Struktur des Blocks deutlich kleiner als die ihres transatlantischen Pendants.
Der höchste Militärvertreter der EU, Generalleutnant Michiel van der Laan, hat Rüstungsunternehmen aufgefordert, enger zusammenzuarbeiten statt in Konkurrenz zueinander zu stehen. Er warnte, dass verschiedene Waffensysteme mit unterschiedlichen logistischen Anforderungen und Munitionsstandards unnötige Komplikationen in Einsätzen verursachten.
Der Appell zu einer stärkeren Kooperation in der Verteidigungsindustrie zielt darauf ab, Ineffizienzen in der Logistik und Munitionsversorgung zu verringern. Mit sechs bereits aktiven Kommandostellen arbeitet die EU weiterhin daran, ihre Fähigkeiten zur Krisenbewältigung zu optimieren. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie gut es den Mitgliedstaaten gelingt, ihre militärischen und industriellen Anstrengungen aufeinander abzustimmen.
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