Diebstahl in Baden-Württemberg bleibt trotz Rückgang ein Millionenproblem
Es gibt weniger Diebstahl im Südwesten - Diebstahl in Baden-Württemberg bleibt trotz Rückgang ein Millionenproblem
Diebstahl bleibt in Baden-Württemberg ein hartnäckiges Problem – trotz eines spürbaren Rückgangs in den letzten Jahren. Zwar verzeichnen die Behörden weniger Fälle, doch die finanziellen Schäden bleiben beträchtlich: Jahr für Jahr summieren sie sich auf Millionen. Nun fordern die Verantwortlichen weiterhin öffentliche Wachsamkeit, um weitere Vorfälle zu verhindern.
2023 wurden in der Region 158.189 Diebstähle registriert – ein Rückgang um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Trend setzt sich fort: Seit 2016 ist die Zahl der Diebstähle um 25,7 Prozent gesunken, was etwa 55.000 weniger Fällen pro Jahr entspricht als noch vor einem Jahrzehnt. Dennoch machen Diebstähle 28,7 Prozent aller erfassten Straftaten aus, wobei Ladendiebstahl allein rund ein Viertel dieser Delikte ausmacht.
Fahrraddiebstähle und Kraftfahrzeugbezogene Diebstähle stellen jeweils etwa 11 Prozent der Gesamtzahl. Die finanziellen Verluste beliefen sich 2023 auf rund 220 Millionen Euro – nach 246 Millionen Euro im Jahr 2022. Doch steigende Preise und die gezielte Beute wertvollerer Gegenstände durch Diebe halten die Gesamtschäden auf hohem Niveau.
Die Polizei konnte ihre Aufklärungsquote bei Diebstahlsdelikten verbessern: 2023 lag sie bei 38,1 Prozent – dem höchsten Wert seit zehn Jahren. Trotz dieses Fortschritts rief Innenminister Thomas Strobl die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, wachsam zu bleiben und Wertsachen zu schützen, da in der Region statistisch gesehen etwa alle drei Minuten ein Diebstahl verübt wird.
Obwohl die Diebstahlzahlen in Baden-Württemberg langfristig sinken, bleiben sie eine Herausforderung. Angesichts der weiterhin hohen finanziellen Schäden und der häufigen Vorfälle betonen die Behörden die Bedeutung von Achtsamkeit. Die gestiegene Aufklärungsquote deutet auf eine effektivere Polizeiarbeit hin, doch bleibt die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung entscheidend, um die Zahlen weiter zu drücken.
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