11 April 2026, 04:07

Deutschland erhält erste LNG-Lieferungen aus dem Oman – trotz Golf-Krise stabil versorgt

Liniengraph, der die US-Öl/Petroleumproduktion, -importe und -exporte im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutschland erhält erste LNG-Lieferungen aus dem Oman – trotz Golf-Krise stabil versorgt

Deutschland hat mit den ersten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) aus dem Oman begonnen. Die Ankünfte markieren den Start einer langfristigen Vereinbarung zwischen dem deutschen Energieunternehmen SEFE und Oman LNG. Unterdessen sorgen Spannungen in der Golfregion weiterhin für Störungen bei anderen LNG-Lieferungen aus der Region.

2023 schloss SEFE einen Vierjahresvertrag mit Oman LNG über jährliche Lieferungen von 0,58 Milliarden Kubikmetern ab. Das Abkommen, das offiziell 2026 in Kraft treten sollte, sieht nun vorzeitig erste Lieferungen vor. Ein Sprecher von SEFE bestätigte, dass die Auslieferungen wie geplant verlaufen.

Im Gegensatz zu anderen Golfproduzenten bleiben die LNG-Exporte Omans von den jüngsten Störungen unberührt. Die geografische Lage des Landes östlich der Straße von Hormus ermöglicht es, die Blockade zu umgehen, die durch iranische Angriffe verursacht wurde. Daher erreichen die Lieferungen nach Deutschland weiterhin ohne Unterbrechung ihr Ziel.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die gesamte Golfregion steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen. Iranische Aggressionen und die Blockade der Straße von Hormus haben große Mengen an LNG vom Markt genommen. Katar, einer der weltweit führenden LNG-Exporteure, ist von diesen Entwicklungen besonders betroffen.

Die Ankunft des omanischen Flüssigerdgases sichert Deutschland eine stabile Versorgung trotz der regionalen Instabilität. Der Vertrag von SEFE garantiert Lieferungen bis 2030 – unbeeinflusst von den aktuellen Spannungen im Golf. Vorerst sorgt Omans geografischer Vorteil dafür, dass seine Exporte fließen, während andere Produzenten mit Schwierigkeiten kämpfen.

Quelle