24 April 2026, 08:10

CDU-Senioren-Chef attackiert Merz' Rentenpläne als ungerecht und kontraproduktiv

Schwarze und weiße Anzeige für das Pensionshaus in Dresden, Deutschland, mit altmodischer Typografie auf einem weißen Hintergrund.

CDU-Senioren-Chef attackiert Merz' Rentenpläne als ungerecht und kontraproduktiv

Ein hochrangiger CDU-Politiker hat Parteichef Friedrich Merz wegen dessen Rentenpolitik scharf kritisiert. Hubert Hüppe, Vorsitzender der Senioren-Union der CDU, wies Merz' jüngste Äußerungen zur gesetzlichen Rente entschieden zurück. Die Aussagen unterstreichen die wachsenden Spannungen innerhalb der Partei in Fragen der Sozialleistungen und Altersvorsorge.

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Hüppe argumentierte, dass Rentner, die allein auf Grundsicherung angewiesen seien, die Motivation verlieren könnten, weiterzuarbeiten. Er warnte davor, dass ein solches System die Menschen eher in die Bürgergeld-Abhängigkeit als in den Arbeitsmarkt drängen könnte. Zudem bestehe die Gefahr, dass Schwarzarbeit attraktiver werde.

Laut Hüppe hätten Versicherte, die 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hätten, Anspruch auf mehr als nur das Existenzminimum. Er betonte, dass langjährige Beitragszahler eine Rente erhalten müssten, die ihre jahrzehntelangen Einzahlungen widerspiegelt. Damit widerspricht er direkt Merz' Plänen zur Rentendreform.

Der Streit offenbart die tiefen Gräben in der CDU bei der Sozialpolitik. Hüppes Kritik deutet auf Widerstand gegen Reformen hin, die die Rentenansprüche langjähriger Versicherter schmälern könnten. Die Debatte wird voraussichtlich anhalten, während die Partei ihre künftigen Sozialkonzepte ausarbeitet.

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