17 June 2026, 17:34

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe der AfD-Nähe in Sachsen-Anhalt

CDU-Fraktionschef Heuer bestreitet AfD-Nähe-Vorwurf

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe der AfD-Nähe in Sachsen-Anhalt

Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe einer Zusammenarbeit mit Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD, zurückgewiesen. Heuer bezeichnete die Anschuldigungen als haltlos und betonte, seine Partei müsse die AfD ablehnen, dabei aber demokratische Spielregeln einhalten.

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Er nahm Stellung zu einem Foto und einem Video von einer Wahlveranstaltung, die seiner Ansicht nach einen falschen Eindruck seines Umgangs mit Siegmund vermittelten. Heuer warf Kritikern vor, die Situation überzubewerten, um eine unangemessene Nähe zu suggerieren.

Der CDU-Politiker charakterisierte die AfD als rechtsextreme Partei, die jedoch demokratisch gewählt worden sei. Diese Doppelnatur, so Heuer, stelle andere Parlamentsparteien vor ein Dilemma.

Er unterstrich, dass politische Entscheidungen nach ihrer sachlichen Berechtigung zu treffen seien – unabhängig davon, wer sie unterstütze. Gleichzeitig betonte er, die AfD inhaltlich herausfordern zu müssen, sie aber als parlamentarischen Konkurrenten innerhalb der demokratischen Regeln zu behandeln.

Heuer besteht darauf, dass die CDU die AfD als politische Gegnerin, nicht jedoch als Verbündete behandeln müsse. Vorwürfe einer Kollaboration wies er als konstruierte Erzählung zurück. Die Debatte zeigt die Spannungen im Umgang mit einer Partei, die zwar Mandate innehat, aber wegen ihrer extremistischen Positionen weitreichend kritisiert wird.

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