21 March 2026, 08:08

BTS-Comeback in Seoul bringt Millionenumsatz und globale Aufmerksamkeit

Luftaufnahme des Seoul Olympic Stadium mit Zuschauern, umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel.

BTS-Comeback in Seoul bringt Millionenumsatz und globale Aufmerksamkeit

Das lang ersehnte Comeback-Konzert von BTS in Seoul soll der Stadt enorme wirtschaftliche Vorteile bringen. Das von HYBE organisierte, kostenlose Event auf dem Gwanghwamun-Platz wird weltweit für Aufmerksamkeit sorgen – Analysten prognostizieren einen Tagesumsatz von rund 177 Millionen Dollar. Die südkoreanische Regierung betont zudem das langfristige Potenzial des Konzerts über die unmittelbaren finanziellen Effekte hinaus.

Für die Aufführung sicherte sich HYBE zentrale Standorte in Seoul und zahlte insgesamt knapp 100 Millionen Won (rund 66.432 Dollar). Davon entfallen 30 Millionen Won auf die siebentägige Nutzung des Gwanghwamun-Platzes, inklusive Aufbau und Abbau. Weitere 61,2 Millionen Won fließen in Dreharbeiten und Bühnenaufbauten am Gyeongbok-Palast und am Sungnyemun-Tor, zwei ikonischen Kulturstätten.

Das Event erfordert umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen: Über 10.000 Kräfte – darunter 6.700 Polizisten und 3.400 Beamte – werden eingesetzt, um die Menschenmassen zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Das Konzert reiht sich ein in eine Serie großer internationaler Acts wie BLACKPINK und Coldplay, deren Auftritte in Seoul zwischen 2023 und 2025 jeweils 200 bis 500 Milliarden KRW an wirtschaftlicher Aktivität generierten.

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Vize-Ministerpräsident Koo Yun-cheol verwies auf die immateriellen Effekte des Events, etwa globale Publicity und kulturellen Einfluss, die den direkten finanziellen Nutzen bei Weitem übersteigen könnten. Gleichzeitig schätzen Analysten, dass die anstehende "Arirang"-Welttournee von BTS eine wirtschaftliche Wirkung von bis zu 100 Billionen Won entfalten könnte – vergleichbar mit den Rekordtourneen von Taylor Swift.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konzerts werden sich auf Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel erstrecken. Die von HYBE an Stadt und Zentralregierung gezahlten Nutzungsgebühren für die Veranstaltungsorte fallen im Vergleich zu den erwarteten Erträgen bescheiden aus. Behörden und Branchenexperten verfolgen die Entwicklungen mit großer Spannung – die Erwartungen an sowohl kurzfristige als auch nachhaltige Gewinne sind hoch.

Quelle