Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Sanierung historischer Uni-Gebäude bis 2030
Miriam WolfBremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Sanierung historischer Uni-Gebäude bis 2030
Die Universität Bremen wird nach der Zustimmung des Bremer Senats zu einer Investition in Höhe von 20,5 Millionen Euro am 5. Mai 2026 umfassend saniert. Die Mittel fließen in die Modernisierung zweier historischer Gebäude, Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1), die seit der Gründung der Universität bestehen. Ziel der Sanierung ist es, die Sicherheit, Nachhaltigkeit und Lernbedingungen auf dem Campus zu verbessern.
Der Großteil der Investition – 18,8 Millionen Euro – stammt aus Bundesmitteln im Rahmen der Beschleunigten-Bau-Initiative. Die verbleibenden 1,7 Millionen Euro übernimmt das Land. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die Beseitigung gefährlicher Stoffe, die Verbesserung des Brandschutzes sowie die Modernisierung der technischen Anlagen in GW1 und NW1.
Die Sanierung wird auch die Nutzung der Gebäude neu gestalten. Es entstehen zusätzliche Lernräume für Studierende, während die Hochschulambulanz der Universität in eine zentrale Lage verlegt wird. Der neue Klinikbereich umfasst Therapieräume, psychologische Labore sowie getrennte Wartezonen für Erwachsene und Kinder.
Die Arbeiten werden in den nächsten vier Jahren schrittweise umgesetzt. Neben strukturellen Verbesserungen liegt ein besonderer Fokus auf klimafreundlicher Infrastruktur. Ziel ist es, einen nachhaltigeren und funktionaleren Campus für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende zu schaffen.
Die Investition von 20,5 Millionen Euro markiert einen wichtigen Schritt zur Erneuerung der ältesten Universitätsgebäude. Nach Abschluss der Sanierung werden die modernisierten Räumlichkeiten sicherere und zeitgemäßere Bedingungen für Lehre, Forschung und Patientenversorgung bieten. Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Monaten beginnen und innerhalb von vier Jahren abgeschlossen sein.






