Boris Palmer bleibt stur: Warum er das N-Wort weiterhin verteidigt
Palmer wird weiterhin das 'N-Wort' verwenden - Boris Palmer bleibt stur: Warum er das N-Wort weiterhin verteidigt
Boris Palmer, der Oberbürgermeister von Tübingen, hat seine Verwendung des N-Worts trotz anhaltender Kritik erneut verteidigt. Seine Haltung folgt auf Jahre der Kontroversen, darunter sein Austritt aus der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Jahr 2023. Palmer argumentiert, dass der Kontext entscheidet, ob ein Wort beleidigend ist oder nicht.
Erstmals geriet Palmer 2021 in die Kritik, nachdem er das N-Wort in einem Facebook-Beitrag verwendet hatte. Der Vorfall führte zur vorläufigen Suspendierung seiner Parteimitgliedschaft, woraufhin er die Grünen am 1. Mai 2023 endgültig verließ. Bereits zuvor hatte es Spannungen mit der Parteiführung gegeben, da seine Ansichten zu Identitätspolitik mit den Positionen der Grünen unvereinbar schienen.
Auf einer Migrationskonferenz in Frankfurt wiederholte er den Begriff und verschärfte damit die Debatte. Später räumte Palmer ein, dass es ein schwerer Fehler gewesen sei, den Eindruck zu erwecken, er verharmlose den Holocaust. Dennoch beharrt er darauf, dass das bloße Aussprechen eines Wortes nicht automatisch Schuld oder Schaden verursache.
Er vergleicht das N-Wort mit anderen beleidigenden Begriffen und betont, dass die Bedeutung davon abhängt, wie und warum ein Wort verwendet wird. Trotz der Kritik kandidierte Palmer 2022 als Unabhängiger und wurde erneut zum Tübinger Oberbürgermeister gewählt.
Palmer bleibt unbeugsam und weigert sich, auf die Verwendung des N-Worts zu verzichten. Seine Argumente stützen sich auf Kontext und Absicht statt auf pauschale Verbote. Die Diskussion über seine Wortwahl hält an, doch seine Wiederwahl zeigt, dass ein Teil der Wähler seine Haltung weiterhin unterstützt.
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