18 April 2026, 22:08

Blizzard bestraft WoW-Gilde nach unfairer Boss-Besiegung mit grüner Ausrüstung

Ein tiefblauer Schild mit einem hellgelben Schwert in der Mitte, umrandet von weißer Schrift, die den Text 'Verteidigen Angriff Ausnutzen' trägt.

Blizzard bestraft WoW-Gilde nach unfairer Boss-Besiegung mit grüner Ausrüstung

Eine europäische Gilde in World of Warcraft hat ihren Spitzenplatz verloren, nachdem sie Spielmechaniken ausgenutzt hatte, um einen hochrangigen Boss zu besiegen. RAoV QA Strikes Back, bereits für frühere Kontroversen bekannt, räumte die mythische Version von Aberrus, der Schattenhaard mit unfairen Methoden ab. Blizzard hat nun Maßnahmen gegen die Gruppe ergriffen.

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Die Gilde besiegte den Endboss der Belagerung von Lordaeron innerhalb von Sekunden, indem sie den Großteil des Raids umging. Möglich wurde dies durch manipulierte Makro-Befehle – obwohl ihre Charaktere lediglich grüne und blaue Ausrüstung trugen, die weit unter den Anforderungen des mythischen Schwierigkeitsgrads liegt. Normalerweise wäre ein Sieg mit solcher Ausrüstung unmöglich.

Blizzard reagierte, indem es der Gilde die Errungenschaft aberkannte und sie aus der Ruhmeshalle strich. Es ist nicht das erste Mal, dass die Gruppe mit Strafen konfrontiert wird. In der Vergangenheit nutzte sie bereits Fehler im Spiel aus und manipulierte Spieldaten, um als Erste weltweit Bosse zu besiegen. Das Unternehmen hatte ihre Accounts bereits mehrfach für mehrere Monate wegen Betrugs gesperrt.

Um ähnliche Ausnutzungen künftig zu verhindern, erhöhte Blizzard die Fähigkeiten einiger Bosse um bis zu 260 %. Mit dieser Anpassung soll verhindert werden, dass Spieler Herausforderungen auf dieselbe Weise umgehen können.

Der Name der Gilde allein deutet auf eine Geschichte wiederholter Regelverstöße in World of Warcraft hin. Da ihr jüngster Exploit nun annulliert wurde, hält sie den Rekord für den mythischen Raid nicht mehr. Durch Blizzards Änderungen an den Boss-Mechaniken dürften solche Abkürzungen künftig deutlich schwerer umsetzbar sein.

Quelle