20 March 2026, 14:07

Bechtle wächst auf 8,6 Mrd. Euro – doch Chipknappheit bremst die Prognose

Nahaufnahme einer Computermotherboard mit einem Speicherchip darauf, mit sichtbarem Text.

Knappheit an Speicherchips behindert Bechtles Pläne bis 2026 - Bechtle wächst auf 8,6 Mrd. Euro – doch Chipknappheit bremst die Prognose

Bechtle verzeichnet stetiges Wachstum 2025 – Umsatz steigt auf 8,6 Milliarden Euro

Der IT-Konzern Bechtle hat für das Jahr 2025 ein solides Wachstum gemeldet: Das Gesamtgeschäftsvolumen kletterte auf 8,6 Milliarden Euro. Doch das Unternehmen sieht sich Herausforderungen gegenüber, da Lieferengpässe bei Speicherchips die Gewinnprognosen für 2026 dämpfen.

Langfristig strebt die IT-Gruppe bis 2030 ein Geschäftsvolumen von 10 Milliarden Euro an – was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von knapp 4 Prozent entspricht.

Im Jahr 2025 stieg der Umsatz von Bechtle um knapp 2 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern ging jedoch um 6 Prozent auf 324,2 Millionen Euro zurück. Das Gesamtgeschäftsvolumen wuchs dagegen um über 8 Prozent, wobei nicht alle Software-Erlöse in den gemeldeten Verkäufen enthalten sind.

Nachfrage nach Speicherchips explodiert – Preise verdreifacht Weltweit steigt die Nachfrage nach Speicherchips rasant, getrieben vom Ausbau der KI-Infrastruktur. Seit Sommer 2025 haben sich die Kosten für Speicherkomponenten verdreifacht, da Rechenzentren immer mehr Kapazitäten benötigen. Der Halbleitermarkt könnte laut Prognosen bald ein Volumen von rund einer Billion Dollar erreichen – angetrieben durch teure KI-Chips für Server.

Trotz seiner starken Marktposition zeigt sich Bechtle für 2026 zurückhaltend. Vorstandsvorsitzender Thomas Olemotz nannte anhaltende Lieferengpässe bei Speicherchips als zentrale Herausforderung. Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz- und Vorsteuerergebniswachstum von 0 bis 5 Prozent.

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Ehrgeizige Ziele bis 2030 Langfristig bleibt Bechtle ambitioniert: Bis 2030 will das Unternehmen die Marke von 10 Milliarden Euro im Gesamtgeschäftsvolumen überschreiten – idealerweise sogar früher. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von knapp 4 Prozent. Gestützt wird die Strategie auf die Rolle als führender IT-Dienstleister mit tiefen Kundenbeziehungen.

Fazit: Moderates Wachstum, aber gedämpfte Aussichten Die Bilanz 2025 zeigt bei Bechtle ein bescheidenes Umsatzplus, aber rückläufige Gewinne. Die Prognose für 2026 fällt aufgrund von Chipknappheit und steigenden Kosten verhalten aus. Gleichzeitig setzt das Unternehmen langfristig auf ein Geschäftsvolumen von 10 Milliarden Euro bis zum Ende des Jahrzehnts.

Quelle