BBK rät: So packen Sie den perfekten Notfallrucksack für Krisenzeiten
Ella HofmannBBK rät: So packen Sie den perfekten Notfallrucksack für Krisenzeiten
Deutsche Behörden raten Haushalten zur Vorbereitung auf Notfälle mit einem gut bestückten Notfallrucksack
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, wichtige Vorräte für Krisensituationen wie Stromausfälle, Extremwetter oder plötzliche Evakuierungen griffbereit zu halten. Die aktualisierten Leitlinien für 2023 zeigen, wie man ein Notfallset zusammenstellt, das Sicherheit und Selbstversorgung für mindestens zehn Tage gewährleistet.
Das BBK rät zu einem robusten, gut organisierten Rucksack aus widerstandsfähigem Material mit übersichtlichen Fächern. Darin sollten Haushalte pro Person und Tag zwei Liter Wasser, lang haltbare Lebensmittel sowie ein umfassendes Erste-Hilfe-Set verstauen. Dieses muss unter anderem Verbandsmaterial, Pflaster, eine Schere und desinfizierende Lösungen enthalten.
Ein leistungsstarker Powerbank ist unverzichtbar, um Geräte bei längerem Stromausfall aufzuladen. Für Licht sorgt eine batteriebetriebene LED-Laterne, die bei Blackouts große Flächen ausleuchtet. Ein Kurbel- oder Solarradio ermöglicht den Empfang von Durchsagen – selbst ohne Stromversorgung.
Wichtige Dokumente wie Ausweispapiere und Versicherungsunterlagen sollten separat, aber ebenso leicht zugänglich aufbewahrt werden. Das BBK empfiehlt zudem einen tragbaren Wasserfilter, um aus natürlichen Quellen sicher trinken zu können. Wetterfeste Kleidung, Hygieneartikel und grundlegendes Werkzeug ergänzen die Liste.
Haushalte sollten ihre Notfallausrüstung an lokale Risiken wie Überschwemmungen oder Stürme anpassen – etwa mithilfe des BBK-Risikokompass und regionaler Gefahrenkarten. Monatliche Kontrollen auf abgelaufene Vorräte und eine jährliche Komplettüberprüfung sorgen für Zuverlässigkeit.
Ziel der BBK-Richtlinien ist es, Familien auf unerwartete Störungen vorzubereiten. Mit einem gut bestückten Notfallrucksack können Haushalte mindestens zehn Tage ohne externe Hilfe auskommen. Regelmäßige Aktualisierungen und regionale Anpassungen stellen sicher, dass das Set in jeder Krise wirksam bleibt.






