Bayern stellt Steuererinnerungen ein – was sich für Zahler jetzt ändert
Miriam WolfBayern stellt Steuererinnerungen ein – was sich für Zahler jetzt ändert
Bayern ist das letzte deutsche Bundesland, das die Versendung von Vorabzahlungserinnerungen für Steuern eingestellt hat. Die Änderung tritt sofort in Kraft und bringt die Region damit in Einklang mit allen anderen Bundesländern. Steuerzahler erhalten künftig keine Benachrichtigungen mehr über anstehende Fristen vom Bayerischen Landesamt für Steuern.
Bisher hatte die Behörde Erinnerungen vor den Fälligkeitsterminen verschickt. Diese Praxis wurde nun – wie in den anderen Ländern bereits geschehen – eingestellt. Mit der Entscheidung entfallen zudem die Zahlscheine in der steuerlichen Korrespondenz, was den schrittweisen Verzicht auf papierbasierte Vorgänge widerspiegelt.
Die Steuerbehörden empfehlen nun die Nutzung des SEPA-Lastschriftverfahrens. Dadurch können Zahlungen automatisch und fristgerecht abgewickelt werden. Wie viele Steuerzahler in Bayern bisher solche Erinnerungen erhalten hatten, wurde nicht mitgeteilt.
Mit dem Schritt passt sich Bayern an die bundesweite Praxis bei der Abwicklung von Steuerzahlungen an. Steuerpflichtige müssen Fristen nun eigenständig im Blick behalten oder Daueraufträge einrichten. Die Umstellung folgt dem allgemeinen Trend zu digitalen und vereinfachten Zahlungsmethoden.






