Baden-Württemberg hilft Kleinwaldbesitzern mit innovativen Genossenschaftsmodellen
Baden-Württemberg hilft Kleinwaldbesitzern mit innovativen Genossenschaftsmodellen
In Baden-Württemberg gehören über 150.000 Hektar Wald zu kleinen und sehr kleinen Privatbesitzern. Viele kämpfen mit der Bewirtschaftung ihrer Flächen – sei es wegen fehlender Fachkenntnisse, großer Entfernungen oder demografischer Veränderungen in der Region. Das Land geht nun mit gezielten Projekten gegen diese Herausforderungen vor, um das Potenzial dieser Wälder zu erschließen.
Kleinwaldbesitzer in der Region sehen sich oft mit praktischen Schwierigkeiten konfrontiert: Manche verfügen nicht über das nötige Know-how, andere leben zu weit entfernt, um sich regelmäßig um ihr Land zu kümmern. Hinzu kommen demografische Entwicklungen wie eine alternde Bevölkerung oder Abwanderung, die das Problem verschärfen.
Genossenschaftswälder, die in Baden-Württemberg auf eine lange Tradition zurückblicken, bieten hier eine bewährte Lösung. Rund 80 Organisationen bewirtschaften bereits gemeinsam Waldflächen und beweisen, dass kollektive Ansätze funktionieren. In den letzten Jahren sind zudem neue Genossenschaftsmodelle und freiwillige Zusammenschlüsse entstanden, die die Vorteile der Zusammenarbeit unterstreichen.
Das Land handelt nun im Rahmen des Projekts DIANA, das gemeinsam mit Privatwaldbesitzern und lokalen Forstbehörden Unterstützungsangebote erprobt und weiterentwickelt. In vier Landkreisen starten Pilotvorhaben, um Beratungsleistungen effizienter zu gestalten und die Abstimmung zu verbessern. Diese Initiativen knüpfen an frühere Innovationen an, etwa an digitale Forstportale und Informationssysteme, die das Forstliche Forschungs- und Kompetenzzentrum (FVA) und andere Stellen entwickelt haben.
Um die Zusammenarbeit weiter zu stärken, findet der "Erste Landestreff der Genossenschaftswälder", der Akteure aus dem Bereich zusammenbringt. Die Veranstaltung soll den Austausch fördern und bewährte Praktiken der gemeinschaftlichen Waldbewirtschaftung verbreiten.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Waldbewirtschaftung für Kleinbesitzer nachhaltiger zu gestalten. Durch die Verbindung traditioneller Genossenschaftsmodelle mit modernen Fördersystemen will das Land die Zukunft dieser Wälder sichern. Gleichzeitig sollen die Projekte den Eigentümern helfen, praktische Hürden zu überwinden und ihre Wälder produktiv zu halten.
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