24 May 2026, 08:08

Atemberaubendes Opern-Revival begeistert mit Gesangskunst und Akrobatik

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Atemberaubendes Opern-Revival begeistert mit Gesangskunst und Akrobatik

Ein Opernwerk des 19. Jahrhunderts begeistert mit atemberaubender Energie und Gesangskunst

Eine hochkarätige Inszenierung der Opera buffa im Goldenen Lilie-Hotel in der französischen Provinz hat das Publikum mit einer mitreißenden Aufführung und vokalem Feuerwerk verzaubert. Vierzehn Sänger:innen boten eine Mischung aus akrobatischen Einlagen und hinreißender Musik – am Ende brandete minutenlanger Applaus auf, das Publikum sprang von den Sitzen.

Die 1825 zur Krönung von König Karl X. komponierte Oper stellt höchste Ansprüche an die Darsteller:innen. Jede der vierzehn Rollen erfordert Ausdauer für rasante Arien, körperliche Kunststücke und filigranes Ensemblespiel.

Cecilia Bartoli glänzte als Corinna mit einer Kaskade atemberaubender Koloraturen, die das Publikum in ihren Bann zog. Tara Erraught verlieh der Madame Cortese mit unerwartetem Jodeln eine spielerische Note. Marina Viotti und Mélissa Petit überzeugten als Gräfin Melibea bzw. Gräfin di Folleville mit eleganter Bühnenpräsenz.

Auch die männlichen Hauptrollen hielten mit: Edgardo Rochas lyrischer Tenor strahlte als Belfiore, während Dmitry Korchak als Graf Libenskof seine Stimme in schwindelerregende Höhen trieb. Doch die Aufführung beschränkte sich nicht auf Gesang – es knallte mit Pistolen, und sogar eine Harfe geriet in Flammen, was die dramatische Spannung noch steigerte.

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Neben dem Gesang beeindruckten die Darsteller:innen mit akrobatischen Meisterleistungen von atemberaubender Präzision. Ihre Choreografie und Energie verwandelten die Bühne in einen Wirbelsturm aus Bewegung, der Komödie und Spektakel vereinte.

Die Vorstellung endete mit stehenden Ovationen – ein Beweis für die gelungene Mischung aus sängerischer Brillanz und theatralischem Wagnis. Mit Akrobatik, Pyrotechnik und operativer Meisterschaft erwies sich diese Neuinszenierung als ein elektrisierendes Revival eines 200 Jahre alten Werks.

Quelle