3,3 Millionen Unterschriften für Böllerverbot – doch Hamburg blockt die Petition
Ella Hofmann3,3 Millionen Unterschriften für Böllerverbot – doch Hamburg blockt die Petition
Eine Polizeigewerkschaft hat über 3,3 Millionen Unterschriften für ein bundesweites Böllerverbot gesammelt. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2 Millionen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen und zeigt die wachsende Unterstützung für die Kampagne. Doch Hamburgs Innensenator Andy Grote hat sich geweigert, die neue Petition anzunehmen.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) reichte die Unterschriften bei Senator Grote ein, erhielt jedoch eine formelle Absage. Grote begründete dies damit, dass der neue Antrag „inhaltlich identisch“ mit dem aus dem Vorjahr sei. Trotz der Ablehnung setzt sich die Gewerkschaft weiterhin für das Verbot ein.
Um den Druck zu erhöhen, hat die GdP ihre Unterstützer dazu aufgerufen, Grote auf Instagram zu markieren. Ziel der Aktion ist es, den Senator zu einer Reaktion zu zwingen und die öffentliche Nachfrage nach der Maßnahme zu unterstreichen. Mittlerweile stehen 3,3 Millionen Unterschriften hinter dem Vorstoß der Gewerkschaft für ein Böllerverbot. Grotes Ablehnung hat die Kampagne nicht davon abgehalten, nach alternativen Wegen zu suchen, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Debatte über Einschränkungen beim Feuerwerk bleibt damit weiterhin ungelöst.






