Zukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Luisa BrandtZukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Western-Themenparks Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Eigentümer, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das örtliche Bezirksamt. Da keine Einigung erzielt wurde, bleibt die Zukunft des Geländes ungewiss.
Dr. Aldinger & Fischer hatte eine fünfjährige Übergangsregelung für das Old Texas Town-Gelände vorgeschlagen. Zudem drängte das Unternehmen auf eine mittelfristige gewerbliche Nutzung, die nach dem aktuellen Bebauungsplan jedoch nicht zulässig ist. Das Bezirksamt lehnte den Vorschlag ab und verweigerte eine vorläufige Baugenehmigung – woraufhin die Verhandlungen platzen.
Der Eigentümer war nicht bereit, die Duldsfrist über fünf Jahre hinaus zu verlängern. Das Bezirksamt Spandau entgegnete, bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht zu haben: Zunächst habe man eine Frist von zwölf Jahren angeboten, diese später auf acht Jahre reduziert. Zudem wies das Amt den Vorwurf zurück, keine Rechtssicherheit zu bieten, und betonte, dass Planungsverlässlichkeit für alle Beteiligten gleichermaßen gelten müsse.
Da der Pachtvertrag nun ausgelaufen ist, möchte der Verein Old Texas Town auf dem Gelände bleiben. Durch das Scheitern der Verhandlungen droht dem Verein jedoch eine Räumungsklage des Eigentümers.
Die Zukunft des Vereins auf dem Gelände bleibt damit weiter ungeklärt. Die Räumungsklage wird nach dem Abbruch der Gespräche vorangetrieben. Im Mittelpunkt des Streits stehen Nutzungsbeschränkungen durch den Bebauungsplan sowie die Dauer einer möglichen Übergangsregelung.






