05 May 2026, 12:09

Wohnungsbau in Südbayern bricht ein – die Krise verschärft sich dramatisch

Verlassenes Gebäude mit Graffiti-bedeckten Wänden, sichtbarem Boden, freiliegenden Rohren und einer Tür im Hintergrund, das die städtische Verwahrlosung zeigt.

Wohnungsbau in Südbayern bricht ein – die Krise verschärft sich dramatisch

Wohnungsbau in Südbayern bricht stark ein und verschärft die Wohnungsnot

Die Zahl der neu gebauten Wohnungen in Südbayern ist drastisch zurückgegangen und vertieft die ohnehin angespannte Wohnraumsituation in der Region. Der Rückgang folgt auf einen deutlichen Einbruch bei den Baugenehmigungen, wobei einige Gebiete deutlich weniger Neubauten verzeichnen als in den Vorjahren. Besonders betroffen ist Oberbayern, wo der Bau von Wohnraum nahezu zum Erliegen gekommen ist.

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Schon lange bevor die Bautätigkeit nachließ, waren die Baugenehmigungen spürbar zurückgegangen – ein frühes Warnsignal für den aktuellen Einbruch beim Wohnungsneubau. In Oberbayern fällt der Rückgang besonders drastisch aus: 2025 wurden nur noch 15.575 Wohnungen fertiggestellt, fast 5.300 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um ein Viertel im Vergleich zu 2024.

Nicht alle Regionen folgen jedoch diesem Trend. Die Oberpfalz verzeichnete einen leichten Anstieg: 2025 entstanden dort 5.101 Wohnungen – 272 mehr als im Jahr zuvor. Trotz dieses kleinen Zuwachses bleibt die Gesamtlage düster, vor allem in Südbayern, wo die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot weiterhin bei Weitem übersteigt.

Der starke Rückgang bei Neubauten hat Südbayern in eine schwere Wohnungsnot gestürzt. Allein der Rückgang um 5.300 Wohnungen in Oberbayern zeigt das Ausmaß der Krise. Da immer weniger Baugenehmigungen erteilt werden und die Bauaktivitäten weiter sinken, wird sich die Wohnungsnot in der Region weiter verschärfen – es sei denn, die Bautätigkeit erholt sich bald wieder.

Quelle