WM-Wetten in Halle 4: Gebete, 7:1-Siege und ein ungebrochenes Fieber
Die FIFA-Weltmeisterschaft hat die Halle 4 in ein lebhaftes Wettzentrum verwandelt. Mit mehr als drei Dutzend Wetten pro Spiel ist die Spannung kaum zu überbieten. Manche setzen sogar auf Gebete, um den Ausgang der Spiele zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Ein Wettfreundiger bezahlte seiner Tochter 15 Euro, damit sie für den Sieg Deutschlands im Eröffnungsspiel betet. Sein Einsatz schien sich zu lohnen: Deutschland gewann mit 7:1 gegen Curaçao. Derselbe Mann hat nun 37 Wetten auf dieses eine Spiel laufen.
Doch Gebete garantieren nicht immer den Erfolg. Franck Ribéry betete einst vor einem Spiel gegen Italien – und verlor trotzdem. Trotzdem hält sich der Brauch, besonders in stark religiösen Ländern. Auffällig: Keines dieser Länder hat jemals die Weltmeisterschaft gewonnen.
Der Deutsche Fußball-Bund hat die spirituellen Beiträge des Autors zur Mannschaftsleistung nicht offiziell anerkannt. Unterdessen sorgt das enorme Wettvolumen dafür, dass niemand während des Turniers Pause macht. Die Halle 4 bleibt ein Ort des regen Treibens, während Fans und Wettbegeisterte gebannt am Geschehen hängen. Der starke Start Deutschlands hat manche Wettenfreunde zuversichtlich gestimmt, doch die Ergebnisse bleiben unberechenbar. Der Wettfieber zur Weltmeisterschaft zeigt keine Anzeichen einer Abkühlung.
