25 March 2026, 12:09

Warum Promis wie Scarlett Johansson platonische Küsse auf den Mund teilen

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau, die sich umarmen und küssen, mit einem Schädel im Hintergrund.

Warum Promis wie Scarlett Johansson platonische Küsse auf den Mund teilen

Platonische Küsse auf den Mund unter Freunden: Ein wachsender Trend

In den letzten Jahren hat sich ein zunehmender Trend zu nicht-sexuellen Küssen auf den Mund unter Freunden in der Öffentlichkeit sichtbarer gemacht. Prominente wie Cat Deeley, Scarlett Johansson und Jonathan Bailey haben solche Zuneigungsbekundungen offen geteilt und damit Diskussionen über Freundschaft und öffentliche Zärtlichkeiten angestoßen. Expert:innen deuten diese Gesten als Ausdruck tiefer sozialer Bindungen – und nicht als romantische Absicht.

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2026 küsste Cat Deeley ihre beste Freundin Charlie Brear zum Geburtstag auf den Mund und nannte es scherzhaft einen "Mädels-Kuss". Deeley beschreibt solche Momente als natürliche Art, die Verbindung zu engen Freundinnen zu stärken. Auch Scarlett Johansson und Jonathan Bailey teilten sich auf dem roten Teppich bei der Premiere von Jurassic World: Rebirth einen Kuss auf den Mund. Bailey erklärte später, er glaube daran, Liebe in allen Formen auszudrücken – einschließlich Küssen unter Freund:innen.

In den vergangenen fünf Jahren hat die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Gesten in Europa und Teilen Asiens zugenommen. Virale Momente wie der Kuss zwischen Taylor Swift und Karlie Kloss 2021 oder die Interaktionen von K-pop-Idolen haben dazu beigetragen, sie zu normalisieren. In konservativen US-Medien hingegen wird weiterhin über Grenzen diskutiert – angeheizt durch #MeToo-Debatten und die kritische Beobachtung in sozialen Medien.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Judi James betont, dass Küsse auf den Mund oft aus fürsorglichen Instinkten entstehen und nicht sexuell motiviert sind. Sie vergleicht das Verhalten mit dem von Primaten, bei denen körperliche Nähe soziale Bindungen stärkt und Sicherheit sowie Vertrauen schafft. Auch andere Stars wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna haben ihre besten Freund:innen öffentlich auf den Mund geküsst – und damit die Idee unterstrichen, dass solche Gesten tiefe, platonische Verbindungen symbolisieren.

Der Trend zu platonischen Mundküssen stellt weiterhin traditionelle Vorstellungen von Zuneigung infrage. Während immer mehr Prominente solche Gesten zeigen, bleibt die Grenze zwischen Freundschaft und Romantik in öffentlichen Zärtlichkeiten ein Gesprächsthema. Fachleute hingegen betonen, dass es dabei oft um tiefe, nicht-sexuelle Bindungen geht – und weniger um einen Wandel gesellschaftlicher Normen.

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